Lernleben-Gesundheitsblog

The Work von Byron Katie ist ein Weg, jene Gedanken zu identifizieren und zu hinterfragen, die alles Leiden in der Welt verursachen. Ihre Geschichte wie ihre Arbeit ist einzigartig und hat Millionen Menschen auf der Welt geholfen. Um die Erkenntnis zu erlangen, musste sie aber den Weg selber gehen.

Die folgenden Schritte kannst du gemeinsam mit mir in meinem Seminar „Lieben was ist“ gehen. Alle Infos dazu findest du am Ende.

1. Die Entstehung von The Work

Die Begründerin Byron Katie litt Ende der 1970er Jahre 10 Jahre lang unter schweren Depressionen. Doch genau in dieser Zeit, in tiefster Verzweiflung erlebte sie ihre lebensverändernde Erkenntnis. Die erkannte die Kraft ihrer Gedanken, und dass es nicht die Welt um sie herum, sondern die Welt in ihr ist, die für ihre Krankheit verantwortlich ist. Wir begeben uns auf der Suche nach Glück schlichtweg in die falsche Richtung.

Wenn wir der Wirklichkeit begegnen, so wie sie ist, erfahren wir unvorstellbare Freiheit und Freude.

Aus der Intuition heraus entwickelt

Aus dieser Erkenntnis entwickelte sie „The Work“ als einfache aber wirkungsvolle Methode, die zeigt wie sich Menschen selber befreien können. Die kognitive Neurowissenschaft stimmten mit ihren Einsichten überein. Sie aber hatte dieses Verfahren nur mit ihrer Intuition und ohne Vorwissen entwickelt. Deshalb erscheint es auch so wertvoll, da es vom tiefsten Inneren und direkten Erfahrungen her kommt.

Ein Stift, ein Blatt und die Bereitschaft

The Work benötigt für jeden Menschen nichts weiter als einen Stift, Papier und die Bereitschaft seinen Geist zu öffnen. Es geht nicht um Einsichten oder Antworten, sondern um einen Prozess in dem Menschen ihre Antworten selber finden können. Viele Menschen berichteten fortan von Transformationsprozessen und die Methode wurde immer populärer.

Heute leitet Katie die „School for the Work“ als anerkannte Fortbildung und viele Psychologen, Berater und Therapeuten berichten, dass The Work zum teilweise wichtigsten Bestandteil ihrer Arbeit geworden sei.

Ihrem Buch „Lieben was ist“, das in 29 Sprachen übersetzt und millionenfach verkauft wurde, folgten noch weitere Bestseller. All das aus einer Intuition heraus – deshalb erscheint es so wertvoll.

 

2. Was ist, ist

Wir leiden, wenn wir einen Gedanken glauben, der streitet mit dem was ist. Ist der Geist aber klar, dann ist das was ist, das was wir wollen. Wenn du willst, dass die Wirklichkeit anders ist, als sie ist, kannst du genauso gut versuchen einer Katze das Bellen beizubringen.

Die Wirklichkeit ändern zu wollen ist aussichtslos

Wenn du beobachtest, dann wirst du  feststellen, dass viele Gedanken, die wir täglich haben mit der Veränderung der Wirklichkeit zu tun haben. („Man sollte toleranter sein“, „ich sollte schlanker sein“,…)

Klingt das deprimierend? Genau.

Wir streiten mit dem, was ist. Und das erzeugt Stress. Viele Menschen wehren sich zu Beginn die Wirklichkeit anzunehmen, sie glauben dadurch passiv zu wirken. Sie haben Angst ihre Motivation zum aktiven Handeln zu verlieren.

Hör auf, dich der Realität zu widersetzen

The Work ist der Versuch Dinge ohne Widerstand und ohne Verwirrung deines inneren Kampfes zu sehen. Es bedeutet aber nicht, dass wir es dulden oder befürworten.

Niemand will kranke Kinder oder Unfälle – wenn sie aber eintreten, sollen wir uns dann mental mit dieser Wirklichkeit anlegen? Wir tun es dennoch – weil wir nicht wissen, wie wir damit aufhören können. Sich mit der Realität anzulegen kann schmerzvoll sein, wir spüren Anspannung und Frustration. Wir sind nicht natürlich und auch nicht ausgeglichen.

Wenn wir aber aufhören uns der Realität zu widersetzen, dann wird unser Handeln einfach, fließend, freundlich und furchtlos.

 

3. Bleibe in deinen eigenen Angelegenheiten

Um in eigenen Angelegenheiten bleiben zu können muss ich eine Einordnung finden. Es gibt meine, deine und die von Gott. Wobei Gott hier die Wirklichkeit repräsentiert, also alles was außerhalb meiner, oder irgendeiner Kontrolle ist. Ein Großteil unseres Stresses kommt genau daher – aus der gedanklichen Beschäftigung mit anderen Angelegenheiten.

Deine Angelegenheiten: „Du brauchst eine Arbeit“, „du solltest pünktlich sein“, „du solltest dich besser um dich kümmern“

Gottes Angelegenheiten: Sorgen über Erdbeben, Überflutungen, Kriege oder den Zeitpunkt meines Todes

Sind wir in den Gedanken des anderen, dann führt das zu Trennung oder auch Verletzung.

Weißt ich überhaupt was für mich richtig ist

Gedanklich in deinen Gelegenheiten zu sein, hält mich davon ab, bei mir zu sein. Ich bin dann von mir selbst getrennt und frage mich, warum mein Leben nicht funktioniert?

Weiß ich was für mich richtig ist, oder weiß ich nur was für andere richtig ist? Was für mich richtig ist, ist die einzige Angelegenheit, mit der ich mich beschäftigen soll, bevor ich mich um andere kümmere. Das Verständnis dieser drei Angelegenheiten schenkt dir ein völlig neues Gefühl von Freiheit. Bei Stress und Unbehagen, frage dich in: „in welchen Angelegenheiten befinde ich mich“? – Das kann man trainieren.

 

4. Begegne deinen Gedanken mit Verständnis

Nicht der Gedanke selber, sondern da Anhaften an Gedanken verursachen unser Leid. Es bedeutet ihn für wahr zu halten – ohne Überprüfung.

Nach Jahren werden Gedanken zu Überzeugungen, an denen wir einfach haften.

Gedanken sind wie Wolken

Die meisten Menschen denken, sie sind das, was ihre Gedanken ihnen sagen, dass sie es seien. Gedanken tauchen aber einfach auf, sie kommen aus dem Nichts und gehen zurück ins Nichts. Wie Wolken. Sie richten erst dann Schaden an, wenn wir an ihnen anhaften, als wären sie wahr. Ich kann Gedanken nicht loslassen, aber ich kann Ihnen mit Verständnis begegnen. Dann lassen sie mich los.

Wenn wir einem schmerzhaften Konzept mit Verständnis begegnen, finden wir es vielleicht interessant, wenn es das nächste Mal auftaucht. Bis wir es irgendwann gar nicht mehr bemerken. Das ist die Kraft, wenn wir lieben was ist.

 

5. Die Gedanken aufs Papier bringen

Der erste Schritt besteht nun, die Gedanken und Urteile zu identifizieren, die unsere stressvollen Gefühle verursachen und sie aufzuschreiben.

Uns wurde immer beigebracht nicht zu urteilen, aber wenn wir ehrlich sind – wir tun es immer die ganze Zeit. Nun bekommt man die Möglichkeit die Urteile auszudrücken, aufzuschreiben oder gar auszuschreien – auf Papier. Schreib über jemanden, dem du noch nicht vollständig vergeben hast und du wirst erkennen, dass du damit auch in anderen Beziehungen feststeckst – Besonders in der mit dir selbst.

Wenn wir anderen die Schuld geben, dann sind wir im Fokus nicht bei uns selbst. Du kannst nun loslassen. Wir wissen oft genau, wie andere Menschen leben sollten und was sie tun sollten. Aber über uns selber wissen wir das nicht.

Die Welt ist das projizierte Bild deiner Gedanken

Mit The Work erkennst du dich selber in deinen Gedanken über andere Menschen und du wirst erkennen, dass alles außerhalb eine Spiegelung von dir selbst und deinem eigene Denkens ist. Du bist der Geschichtenerzähler.

Der Fussel auf der Linse

Es hat noch nie funktioniert, wenn wir die Welt ändern wollen um glücklich zu sein. Wir nähern uns dem Problem von der falschen Seite. The Work zeigt uns, wie wir den Projektor (unseren Verstand) ändern können und nicht das projiezierte. Wir sehen den Fussel auf der Wand, so wie den Fehler an den Menschen.

Wenn wir nun erkennen, wo sich der Fussel befindet, können wir die Linse direkt reinigen.

Das ist das Ende des Leidens und der Anfang davon, ein bisschen Freude im Paradies zu haben.

Ich bin zertifizierter The Work Coach und lade dich auf eine spannende Reise ein – Hier klicken für Infos zu meinem Seminar

Deine Lilo

fotocredits © Jenny Sturm – stock.adobe.com

 

Kostenlose Gesundheitstipps

Melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an und erhalten Sie jede Woche kostenlose Gesundheitstipps.

Sie erhalten in Kürze eine E-Mail von uns! Bitte bestätigen Sie diese um sich für unseren Newsletter anzumelden!