Lernleben-Gesundheitsblog

New Year, New Me – oder wie war das? Ja, sie geht gerade wieder los.

Die Zeit der Neujahresvorsätze. Fitnesstudios sind überfüllt und die Reformhäuser werden leergekauft. Jeder will wieder mega gesund und mega fit sein.

Das Problem an der Sache: ein Bruchteil eines Bruchteils davon ändert wirklich DAUERHAFT sein Verhalten. Aber woran liegt das?

 

Ist es dir zu stark, bist du zu schwach?

Sind die, die es nicht durchziehen zu schwach, zu undiszipliniert, zu faul? Oder liegt es vielleicht am Willen? Es gibt einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen Wollen und Willen. Wo ein Wille, da ein Weg, heißt es ja… Also, der Unterschied: etwas wollen kann man recht schnell. Ich will auch viel Geld, großes Haus, meine eigene Insel oder so. Aber Willen spielt in einer anderen Liga. Ich WILL meine Leistung verbessern, also denke ich die meiste Zeit des Tages daran, wie ich es mache. Ich passe meinen Tag (zumindest Großteils) darauf an, mehr Leistung zu bekommen weil ich es WILL. Warum will ich es? Weil es mir Spass macht, weil ich es verkörpern will, weil es nicht nur ein wichtiges Ziel von mir ist, sondern eine Einstellung zu mir und meinem Körper!

 

Wer nicht fragt, bleibt dumm!

Als nächstes kommt die Frage, warum ich etwas will. Ich meine damit, wirklich hinterfragen weswegen ich etwas mache. Huste ich mir beim Laufen gerade die Lunge aus dem Hals, weil ich wirklich etwas für meine Gesundheit tun will (ob das überhaupt so gesund ist?) oder weil ich durch meine tägliche Instagram-Session so dermaßen verunsichert bin, dass ich mir nicht gut genug vorkomme? So ein Antrieb kann doch nicht anhalten.

 

Also verändern wir das Szenario doch mal

Ich gehe laufen, weil ich gern Fussball spiele, und hierfür mehr Ausdauer haben möchte. Ich merke bereits beim 3. Spiel, wie ich es leichter schaffe, die 90 Minuten durchzuhalten – hab also schon ein Erfolgserlebnis. Klingt doch besser, als mich mit bis zur Unkenntlichkeit gephotoshopten „Influencern“ zu vergleichen, die sowieso immer das bessere Foto machen werden – aber hey, es ist ja schließlich auch ihr Beruf, also keine Bange. Klingt bis hierhin aber alles soweit logisch, oder?

 

„Ich mach das immer so!“

Lass uns noch über Gewohnheiten reden. Diese können Fluch oder Segen sein, je nachdem was ich daraus mache. Bin ich es gewohnt, abends vor dem Fernseher zu sitzen und ein Bier zu trinken? Etwas semiprächtig.

Bin ich es gewohnt, eine halbe Stunde früher aufzustehen und ein Mini-Workout einzulegen? Klingt schon besser, oder?

In beiden Fällen sprechen wir von Gewohnheiten. Unser Gehirn möchte so viel automatisieren wie möglich, denn – sagen wir es wie es ist – es ist ziemlich faul. Um Leistung zu sparen werden also Handlungen, Denken (deswegen gibt es übrigens auch das „Schubladendenken“) nach Möglichkeit automatisiert. Und das geschieht durch Wiederholung, ich „programmiere“ mein Gehirn sozusagen.

Genau das kann ich mir auch zunutze machen. Ich wiederhole eine gewünschte Handlung, Denkweise oder Ähnliches bis es zur Routine wird. Wie lange das dauert fragst du? Unterschiedlich, schwer zu sagen – keine Ahnung! Sagen wir mal so. Wenn du dir das morgendliche Training in den Kopf gesetzt, es – sagen wir mal drei Wochen – durchgezogen hast, es einmal auslässt und DANN merkst, dass es dir fehlt, dann bist du sicher nicht mehr weit davon entfernt.

Glückwunsch! Bis dahin wirst du es allerdings einfach durchziehen müssen.

Aber hierfür hatten wir ja noch Wille und das richtige Warum.

Mein Tipp: Finde etwas, was du magst, automatisiere es durch Wiederholung, beiß dich durch und dann… genieß den Erfolg.

Dein Alex Troger

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