Lernleben-Gesundheitsblog

Noch immer hält sich vielerorts die Meinung Fette und Öle seien ungesund und machen dick. Pauschal betrachtet ist diese Aussage schlichtweg falsch! Ja, es gibt schlechte Fette, die vom Körper nicht optimal verarbeitet werden können und die man besser nicht oder nur in geringen Mengen zu sich nehmen sollte. Doch es gibt auch Fettsäuren, die für Ihre Gesundheit unentbehrlich sind und sogar positive Effekte auf Ihren Körper haben. Sicherlich stellen Sie sich nun unweigerlich die Frage, welche Fette und Öle denn nun empfehlenswert sind?

In diesem Artikel möchte ich Ihnen einen Überblick über gesunde Öle und Fette in der Küche und speziell für Ihre Gesundheit geben.

Eine große Rolle für unser Wohlbefinden spielen die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Beide sind essentiell, also lebensnotwendig für den Menschen. Unser Körper kann sie jedoch nicht selbst herstellen. Wir müssen diese mehrfach gesättigten Fettsäuren über die Nahrung aufnehmen. Experten wie der Ernährungsforscher Dr. Udo Erasmus betonen immer wieder, dass es dabei auf „ein ausgewogenes Mischungsverhältnis“ ankommt. Denn Omega-6-Fettsäuren sind in der täglichen Ernährung überrepräsentiert. „Omega-6 ist nahezu allen Ölen zu finden: Von über 70 Prozent im Distelöl bis hin zu nur 10 Prozent im Olivenöl“, so Udo Erasmus. An Omega-3-Fettsäuren herrscht in den westlichen Industrienationen dagegen eher ein Mangel.

Die für die Gesundheit so wichtige Alpha-Linolensäure, welche zur Gruppe der Omega-3-Fettsäuren gehört, findet man vor allem in Lein-, Hanf-, Walnuss- und Weizenkeimöl sowie in bestimmten Fischarten.

 

Aufgaben von mehrfach ungesättigten Fettsäuren

Die ungesättigten Omega-3-Fettsäuren spielen im menschlichen Organismus eine bedeutende Rolle. Hier finden Sie eine Auflistung, wofür sie im Körper benötigt werden:

  • Für die Hormonproduktion notwendig
  • Unterstützung bei der der Entgiftung fettlöslicher Toxine, wie beispielsweise Pestizide
  • Beteiligung an der Eiweißsynthese
  • Wichtig für den Zellstoffwechsel und die Zellatmung
  • Entzündungshemmende Wirkung
  • Fördern Bildung von Abwehrzellen
  • Halten Feuchtigkeit in der Haut

 

Omega-Fettsäuren sind gut für Ihr Herz

Die ungesättigten Fette sind lebenswichtig für die Herzgesundheit. Studien zeigen, dass das Herzinfarktrisiko um bis zu 70 Prozent sinkt, wenn man genügend Omega-3-Fettsäuren zu sich nimmt. Das hat mehrere Ursachen:

  • Der Blutdruck wird gesenkt und damit das Herz entlastet.
  • Schlechtes (LDL)-Cholesterin wird durch die ungesättigten Fettsäuren verdrängt und durch das gute (HDL)-Cholesterin ersetzt.
  • Die Blutplättchen neigen weniger zur Verklumpung. Mit der Folge, dass die Gefahr von Thrombosen und Embolien sinkt.
  • Darüber hinaus werden auch die Fließeigenschaften des Blutes verbessert und so die Durchblutung aller Gefäße optimiert.
  • Omega-3-Fettsäuren können Entzündungen im Körper reduzieren. Entzündungsstress kann auf Dauer zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

 

Geringeres Diabetes Risiko mit ausreichend Omega-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren schützen außerdem vor Diabetes. Ein Teil der der Kohlenhydrate in der Ernährung wird durch ungesättigte Fette ersetzt. Somit werden anteilig weniger Kohlenhydrate verzehrt.

Risikofaktoren für Diabetes sind: Bewegungsmangel, Übergewicht, falsche Ernährung und – in geringem Maße –erbliche Veranlagung. Wer zum Beispiel weniger leicht verfügbare Kohlenhydrate wie Zucker oder Weißmehlprodukte und dafür mehr pflanzliches Öl mit einem hohen Omega-3-Anteil verzehrt, reduziert sein Diabetes-Risiko um mehr als 50 Prozent. Dies hat eine berühmte Harvard-Studie mit 84.000 Krankenschwestern belegt.

 

Weitere gesundheitliche Vorteile von Omega-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren kommen auch Knochen und Gelenken zugute. Sie fördern die Bildung der sogenannten Osteoblasten, der knochenaufbauenden Zellen. Hinzu kommt: Alle Gelenke werden durch Fett mit Gelenkschmiere versorgt. Fehlen sie, kann es zu Entzündungen und Degenerationen der Gelenke kommen. Die ungesättigten Omega-3-Fettsäuren sind deshalb bei entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Rheuma oder Arthritis sehr hilfreich.

Sowohl das Gehirn als auch die Nerven benötigen Omega-3-Fette. Das menschliche Gehirn besteht in seiner Trockenmasse zu 60 Prozent aus Fett. Die hoch ungesättigten Fettsäuren DHA und EPA machen bis zu 40 Prozent der Gehirnfette aus. Beide Substanzen kommen nur in Fischen und in Algen vor. In der Regel kann unser Körper aus der pflanzlichen Alpha-Linolensäure nur einen kleinen Teil in EPA und DHA umwandeln. Menschen, die keinen Fisch essen, sollten deshalb auf pflanzliches Öl zurückgreifen, das mit Algen (zum Beispiel Vegan DHA https://www.natuerlich-quintessence.de/omega-3-dha-250-ml.html) angereichert wurde.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren halten auch die Hüllen der Nervenzellen geschmeidig, was für die Informationsübertragung entscheidend ist. Die Myelinschicht, die jede Nervenzelle umgibt, besteht zu 75 Prozent aus Fett (überwiegend aus Omega-3-Fetten). Gute Speiseöle enthalten zudem Lecithin, das für die Funktion von Gehirn und Nerven unentbehrlich ist.

Für die Augen sind Omega-3-Fettsäuren ebenfalls sehr wichtig. Vor allem DHA ist wichtig für die Funktion der Netzhaut. Ein Mangel schränkt auf Dauer die Sehfähigkeit ein. Trockene und entzündete Augen können ein Hinweis auf einen Omega-3-Mangel sein.

 

Wie aus gesunden Ölen schädliche werden

Wie eingangs erwähnt gibt es Fette, die für die Gesundheit unerlässlich sind und solche, die dem Körper schaden. Als besonders gesundheitsschädlich gelten die sogenannten Transfette. Transfettsäuren werden oft „Killerfette“ genannt.

Sie entstehen oft bei der industriellen Herstellung von Ölen durch einen chemischen Prozess, bei dem flüssige Öle durch Chemikalien und Hitze gehärtet und in haltbare, schmierfähige Fette umgewandelt werden. Öle und Fette mit gesunden essentiellen Fettsäuren werden bei diesem Vorgang so verändert, dass sie für uns schädlich werden. Mit diesen chemisch veränderten Fettsäuren können unsere Zellen ihre biochemischen Aufgaben nicht erfüllen. Stattdessen blockieren diese die Rezeptoren der Zellen. Das zeigt sich dann – oft schleichend und erst zeitverzögert – in Form von Gesundheitsproblemen.

Die zu Recht verrufenen Transfette sind allerdings nicht nur in billigen Ölen und Margarine, sondern auch in Schokoriegeln, Keksen, Pommes, Chips, Fertiggerichten oder Nuss-Nougat-Creme enthalten. Sie können diese durch den Zusatz „teilweise gehärtete Fette“, „pflanzliche Fette“ oder „gehärtete Fette“ erkennen. Lassen Sie von Lebensmitteln mit dieser Kennzeichnung besser die Finger!

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Exkurs: Die industrielle Herstellung von Ölen

Für alle Interessierten habe ich hier ein paar Informationen zur industriellen Herstellung von Ölen zusammengestellt.

Öle werden aus Ölsaaten wie Nüssen, Raps, Sonnenblumenkernen, Leinsamen oder Sojabohnen hergestellt. Bei der industriellen Herstellung werden die Ölsaaten zerkleinert und bei hohen Temperaturen gekocht. Da die Zellwände dadurch zerstört werden erhöht sich die Ausbeute bei der Ölproduktion. Anschließend werden die Saaten mit großen Druck gepresst. Die Temperatur steigt bei diesem Verfahren oft auf bis zu 95 Grad an. Bedenken Sie nun: Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe werden bei Temperaturen von über 42 Grad Großteils zerstört. Öle, die so hergestellt werden sind aus gesundheitlicher Sicht wertlos – sie können sogar schädlich sein! Denn Hitze kann Fettsäuren von der Cis- in die Transform umwandeln. Diese kann die Entstehung von Krankheiten begünstigen.

Nach dem Pressvorgang werden chemische Lösungsmittel verwendet um Ölreste aus den Saaten zu extrahieren. Diese werden danach aus dem Öl gefiltert, Reste können jedoch trotzdem zurückbleiben. Weiter werden die Öle gefiltert um den optisch nicht ansprechenden Bodensatz zu entfernen. In diesem befinden sich jedoch sekundäre Pflanzenstoffe, Lecithin oder Acetylcholin. Diese sind für die Gesundheit wichtig. Nach der Entschleimung werden die Öle gebleicht, Farbpigmente gehen verloren. Wertvolles Chlorophyll und Beta-Carotin fallen der Optik der Öle zum Opfer.

Während dem gesamten Prozess ist das Öl Sauerstoff ausgesetzt. Durch die Oxidation wird das Öl ranzig. Bei industriell hergestellten Ölen wird das Öl oft bei 170 Grad für eine halbe Stunde mit Wasserdampf sterilisiert. Diesen Vorgang nenne man Desodorisation – er muss nicht deklariert werden.

Trotz all dieser Schritte darf das Öl dann noch kaltgepresst genannt werden, wenn keine externe Hitze beim Pressvorgang zugeführt wird. Eine irreführende Bezeichnung!

Wenn ungesättigte Fette erhitzt werden entstehen so genannte Transfettsäuren. Das kann sowohl in der Ölfabrik als auch zu Hause in der Küche passieren. Daher sollten ungesättigte Fette, die in Samenölen oder auch Oliven- und Sojaöl enthalten sind, nicht stark erhitzt werden.

 

Öle für die Küche – Welche Öle kann man erhitzen?

Jeder verwendet wohl Öle und Fette in der Küche, beim Kochen oder Backen. Doch das Frittieren und Braten schadet vielen Speiseölen. Erreicht ein Öl den so genannten Rauchpunkt entstehen krebserregende Stoffe. Bei den meisten Ölen ist dies bei ungefähr 120-150 Grad Celcius der Fall. Wenn pflanzliche Öle aus Sonnenblumen, Raps, Oliven, Disteln, Kürbiskernen oder Sesam auf über 160 Grad erhitzt werden, entstehen krebserregende Stoffe. Und zwar lange bevor sie zu rauchen beginnen. Abgesehen davon werden ab einer Temperatur von 42 Grad viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe zerstört.

Von Udo Erasmus stammt der Spruch: „If it’s brown, flush it down“ (Wenn es braun ist, kipp‘ es in die Toilette). Denn braun heißt verbrannt und dadurch werden die Moleküle verändert und toxisch. Es gibt nur wenige Fette, die sich zum Erhitzen eignen: Ghee (geklärte Butter), Erdnussöl, und unraffiniertes Kokosöl. Und zum Backen verwendet man am besten Butter oder Kokosfett. Ganz wichtig: Omega-3-Öle wie Leinöl sollten keinesfalls erhitzt werden!

  • Öle zum Braten und Frittieren: Ghee, Erdnussöl, rotes Palmöl, Kokosöl (hier in Bio-Qualität bestellbar)
  • Öle für geringere Hitze oder für Salate: Sonnenblumenöl, Rapsöl, Olivenöl, alle Omega-3-Öle

 

Die richtige Mischung macht’s – die Omegas im richtigen Verhältnis

Wenn man beginnt sich über gesunde Öle und Fette zu informieren stößt man unweigerlich auf einen Namen: Dr. Udo Erasmus. Der gebürtige Deutsche lebt seit seiner Kindheit in Kanada. Er beschäftigt sich schon lange mit gesunden Fetten und Speiseölen. Das Interesse entstand aus der Not heraus. Als Student der Biochemie hatte er sich durch ein Pflanzenschutzmittel schwer vergiftet. Pestizide sind fettlöslich und lagern deshalb sich im Fettgewebe an und können große Schaden anrichten. Udo Erasmus litt damals nicht nur unter chronischen Kopfschmerzen, sondern auch unter Schwindel, Übelkeit und Bauchkrämpfen. „Am schlimmsten aber war meine absolute Energielosigkeit“, erinnert er sich.

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In einem Selbstversuch über mehrere Jahre gelang es ihm schließlich, seinen Körper durch Schwitzkuren und die tägliche Einnahme von vier Esslöffeln Leinöl zu entgiften. Leinöl ist mit einem Gehalt von über 50 Prozent der beste Lieferant für essentielle Omega-3-Fettsäuren. Das Speiseöl hat aber einen Nachteil: Es enthält es nur wenig Omega-6-Fette. Das kann laut Udo Erasmus auf Dauer zu trockenen Augen, einer dünnen Haut, Herzrhythmusstörungen und Gelenkschmerzen in den Fingern führen. Deshalb sollte man Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in einem richtigen Verhältnis konsumieren. Nach den Erfahrungen von Dr. Erasmus ist eine Mischung von 2:1 empfehlenswert.

Das Speiseöl, das in der Küche wohl am meisten verwendet wird, ist Sonnenblumenöl. Hier ist das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6 1:120. So gesund Omega-6-Fettsäuren sind, im Übermaß können Sie Entzündungen fördern. Zudem verengen sie die Blutgefäße, verdicken das Blut und erhöhen damit den Blutdruck.

Um hier einen Ausgleich zu schaffen, empfiehlt sich eine Ölmischung mit einem hohen Anteil an Leinöl. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen entwickelte Udo Erasmus ein spezielles Öl, das dem empfehlenswerten Mischungsverhältnis entspricht und damit für den Dauergebrauch optimal ist. Das nach seinen Anweisungen sehr schonend hergestellte Öl Omega-3-Plus (enthält überwiegend Leinöl, aber auch Sonnenblumenöl, Sesamöl, Kokosnussöl, Nachtkerzenöl, Reiskleie- und Haferkleieöl plus natürliches Vitamin E.

Doch nicht nur das richtige Mischungsverhältnis der Fettsäuren ist wichtig. Das Herstellungsverfahren ist mindestens genauso wichtig. Denken Sie nur an die Informationen zur industriellen Herstellung von Ölen weiter oben. Udo Erasmus hat eines entwickelt, bei dem die Öle unter Ausschluss von Licht und Sauerstoff gepresst werden. Dieses Verfahren ist zwar aufwendig und teuer, aber es lohnt sich. Die ungesättigten Fettsäuren reagieren extrem empfindlich auf Licht und Sauerstoff. Deshalb sollten Ölflaschen mit ungesättigten Fettsäuren immer im dunklen Kühlschrank stehen und nach Öffnung rasch verbraucht werden. Apropos – das Motto von Dr. Erasmus lautet: „Ich mache Öle für die Gesundheit. Die Lebensmittelindustrie macht Öle für die Haltbarkeit.“

Einzige Ausnahmen sind Oliven- und Arganöl, denn beide werden beim Kühlen fest. Auch Kokosöl muss nicht im Kühlschrank gelagert werden.

 

Wie gesund ist Olivenöl?

Olivenöl steht für die mediterrane Küche wie kaum etwas anderes. Auch aus vielen deutschen Küchen ist es nicht mehr wegzudenken und das ist auch gut so: Olivenöl enthält überwiegend die einfach ungesättigte Ölsäure (Omega-9). Diese oxidiert nicht so leicht wie Omega-3. Zudem beinhaltet Olivenöl rund 50 verschiedene schützende Pflanzenstoffe, unter anderem Polyphenole und Vitamin E. Obwohl Olivenöl nicht so leicht oxidiert wie andere Pflanzenöle sollte es nicht zu hoch erhitzt werden. Zum Frittieren und „scharf“ anbraten ist es also nicht geeignet.

Olivenöl in guter Qualität ist ein Genuss und schenkt vielen ein „Urlaubsgefühl“, wenn sie es in der Küche verwenden. In den Mittelmeerländern gibt es nur ein Fünftel der Herzerkrankungen wie bei uns, und das, obwohl dort 10 Prozent mehr Fett verzehrt wird. Auch der Einfluss von Olivenöl auf den Cholesterinspiegel ist beachtlich. Der hohe Cholesterinspiegel wird gesenkt, besonders der des schädlichen LDL‘s. In Griechenland werden pro Person und Jahr rund 20 Liter Olivenöl verbraucht, bei uns gerade mal ein halber Liter.

Wenn die mediterrane Ernährung als gesund hervorgehoben wird, sollte man jedoch bedenken, dass dort mehr Gemüse und Kräuter verwendet werden, als bei uns. Zudem sagt man den Südländern nach, dass Sie weniger Stress an ihrem Arbeitsplatz haben, als die Nordeuropäer. Auch beim Olivenöl kommt es auf die Qualität an. Leider wird hier viel gepanscht, wie Tests immer wieder zeigen. Da es kaum Omega-3-Fette enthält, sollte man eher sparsam damit umgehen. Die gesundheitlichen Effekte kommen eher von den Polyphenolen und dem enthaltenen Vitamin E.

 

Öl in der Sportlerernährung

Insbesondere Athleten, egal ob Hobbysportler oder Profi, profitieren von gesunden Speiseölen mit einem hohen Omega-3-Anteil. Untersuchungen mit Sportlern haben gezeigt, dass die essentiellen Fettsäuren (Omega-3 und Omega-6) verschiedene biochemische Reaktionen im Körper verbessern und die Leistungsfähigkeit erhöhen können. Mit ausreichend Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im richtigen Mischungsverhältnis, verbessern sich Ausdauer und Widerstandsfähigkeit sowie die Sauerstoffaufnahme und -nutzung im Körper. Auch die Proteinsynthese (Muskelaufbau) und die Fettverbrennung werden optimiert. Sogar die Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert. Und durch den entzündungshemmenden Effekt kommt es zu weniger Gelenkschmerzen. Von diesem Effekt können auch ältere Personen, die Probleme mit den Gelenken haben, profitieren.

Im Rahmen einer Fitness-Studie in Dänemark wurden 61 aktive Sportler aller Altersklassen zur Einnahme von „Omega-3-Plus, dem Öl von Dr. Udo Erasmus befragt. Viele Sportler bemerkten eine eindeutige Leistungssteigerung nach der regelmäßigen Einnahme der ausgewogenen Öl-Mischung. Bei rund 20 Prozent der Teilnehmer sank überraschenderweise das Körpergewicht.

Der beste Beweis, dass hochwertiges Fett nicht fett macht.

Interessanterweise sank die Leistungsfähigkeit der Sportler wieder, nachdem Udo´s Öl mehrfach zu Kontrollzwecken für mindestens zwei Wochen abgesetzt wurde. Sobald die optimierte Ölmischung wieder in den täglichen Speiseplan aufgenommen wurde, nahmen Ausdauer und Leistung erneut zu. Positiv wirkte sich das Power-Öl auch auf Entzündungen und Schmerzen aus, die signifikant zurückgingen – trotz intensiven Trainings.

Es ist also wichtig den Körper kontinuierlich mit den hochwertigen Omega-Fettsäuren zu versorgen.

 

Wahre Schönheit kommt von innen

Dieser oft zitierte Satz hat einen wahren Kern. Mineralstoffe – vor allem Silizium – sind unentbehrlich für schöne Haut, Haare und Nagel. Vitamin C gilt als das „Schönheitsvitamin“, da es wichtig für das Bindegewebe ist.

Antioxidantien wie die Vitamine A, C, E, Beta-Karotin und Co-Enzym Q10 schützen vor freien Radikalen und somit vor vorzeitigen Alterserscheinungen.

Omega-3-Fettsäuren wiederum bilden eine innere Schutzschicht, so dass die Haut weniger austrocknet und weniger Falten bildet. Trockene, schuppige oder gar entzündete Haut (Neurodermitis) können ein deutliches Zeichen für einen Mangel an Omega-3 sein.

Im Gegensatz dazu fördert ein Übermaß an Omega-6 Entzündungsprozesse in der Haut. Auch toxische Moleküle, die beim Erhitzen von Fetten entstehen, haben Hautschäden zur Folge.

Führen Sie sich folgendes vor Augen: Bereits ein Esslöffel eines handelsüblichen Öls kann mehr als eine Million giftiger Moleküle enthalten. Die Haut das größte Entgiftungsorgan des Menschen. Was die Leber nicht entgiften und Darm und Niere nicht ausscheiden können, wird über die Haut ausgeschieden. Viele Jugendliche leiden unter Akne und auch Erwachsene sind vor Pickeln nicht gefeit. Wenn die Hautporen verstopft sind, können Bakterien eindringen und sich ungehindert vermehren. Das Immunsystem bekämpft diese und dadurch entstehen dann die unansehnlichen Pusteln. Doch was verstopft die Hautporen? Unter Anderem schlechte Fette von ungesunder Ernährung wie Fast-Food. Auch ein Übermaß an Kohlenhydraten, die dazu neigen, gesättigte Fette im Körper zu bilden können die Hautporen zusetzen.

Omega-3-Fette halten die Proteine in der Haut weich und geschmeidig. Dadurch wird vermehrt Wasser eingelagert und die Versorgung der Hautzellen mit Vitalstoffen wird verbessert. Eine bessere Versorgung geht mit einer besseren Entsorgung einher. Zellstoffwechselrückstande und Gifte können so besser an die Hautoberflache gelangen, wo sie bei der täglichen Reinigung mit Wasser und Seife entfernt werden können.

Interessanterweise ist bei der oben erwähnten dänischen Fitness-Studie 23 Prozent der Teilnehmer aufgefallen, dass sich das Hautbild verbessert hat. „Meine Gesichtshaut ist viel weicher. Es fühlt sich an, als ob Feuchtigkeitscreme von der Innenseite der Haut aufgetragen wurde“, berichtet eine Teilnehmerin mit 44 Jahren. Auch folgende Aussage ist typisch für die Anwender ausgewogener Öle: „Meine Gesichtshaut ist nicht mehr so trocken, so dass ich mit sehr wenig Gesichtscreme oder sogar ohne auskomme.“

Beeindruckend ist auch das Ergebnis einer Verbraucherstudie aus dem Jahr 2004, die in Kanada durchgeführt wurde. Dort machten 78 Prozent der über 500 Teilnehmer die Aussage, dass sich ihr Hautzustand verbesserte, nachdem sie regelmäßig die optimierte Ölmischung von Dr. Erasmus zu sich genommen hatten.

 

Tipps zu guten Speiseölen

Nach all diesen Informationen stellt sich nun die Frage wie man erkennt, ob das Öl hochwertig und gesund ist. Der Ernährungsexperte Reiner Schmid aus Inning am Ammersee gibt dazu mehrere Hinweise.

  • Das Öl darf nicht einer Temperatur von 40 Grad und mehr ausgesetzt gewesen sein. Hinweise dazu finden sich auf dem Etikett des Herstellers.
  • Das Öl sollte immer im Kühlschrank stehen, da die mehrfach ungesättigten Fettsäuren bei Zimmertemperatur ranzig und damit gesundheitsschädlich werden. Es schmeckt dann bitter.
  • Die Ölsaaten sollten aus biologischem Anbau stammen oder rückstandskontrolliert sein. Bei Öl ist das besonders wichtig, da Pestizide und andere Schadstoffe fettlöslich sind und somit in die Körperzellen weiter transportiert werden.
  • Die Öle sollten lichtgeschützt in Braun- oder Grünglasflaschen abgefüllt sein.
  • Ein gutes Speiseöl ist stets etwas trüb und hat einen Bodensatz, da es nicht mit Chemikalien gebleicht wird. Die guten Stoffe wie Stearine, Lecithin, Vitamin E und andere Vitalstoffe sind noch enthalten.

 

Fazit:

Das richtige Öl ist nicht nur für den Motor Ihres Autos, sondern auch für Sie selbst ein wichtiger Treibstoff. Steigen Sie daher auf gesunde und ausgewogene Öle um. Vermeiden Sie die Aufnahme von zu vielen Omega-6 Fettsäuren indem Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis der Omega-Fettsäuren achten. Hochwertige (Speise)Öle sind kostspieliger als günstige Supermarkt-Alternativen. Hier sollten Sie jedoch nicht sparen!

 

fotocredits: ©peterschreiber.media – stock.adobe.com,  ©PikePicture – stock.adobe.com, ©Pixel-Shot – stock.adobe.com

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