Lernleben-Gesundheitsblog

Die eine Definition der „Volksheilkunde“ gibt es natürlich nicht. Viele Inhalte, Themen oder Anwendungen sind regional verschieden und meist in dem jeweiligen historischen Kontext eingebunden.

Volksheilkunde hat daher viele Mütter und Väter. Für unsere Kurse standen uns folgende Persönlichkeiten mit ihren Grundüberzeugungen Pate.

 

Sokrates

Sokrates (469 – 399 v.Chr.) war ein besonderer griechischer Denker. Er bezog seine Schüler mit in den Unterricht ein, es gab also ein­­ REGES MITEINANDER, was damals ein „Unding“ war. Wegen seines angeblich verderblichen Einflusses auf die Jugend, wurde er durch den Schierlingsbecher hingerichtet.

 

Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen (1098-1179) war Benediktinerin, Äbtissin und eine bedeutende Universalgelehrte. In ihr verkörpern sich Weise Frauen aller Zeiten und Generationen. Sie lehrte, dass in jeder Pflanze, in jedem Nahrungsmittel eine Grünkraft und eine bestimmte Subtilität mitschwingen. Wir sind nur im Gleichgewicht, wenn wir der Qualität und Lichtkraft unserer Nahrungs- oder Heilmittel größte Bedeutung beimessen. Viele ihrer Erkenntnisse sind im Laufe der Jahrhunderte in Vergessenheit geraten. Im letzten Jahrhundert erlebten sie eine Renaissance. Viele ihrer Lehren konnten mittlerweise auch naturwissenschaftlich bestätigt werden. Einiges wird aber auch gerne missintepretiert.

 

Paracelsus

Paracelsus (1493-1541) war Arzt, Naturphilosoph, Alchemist und Laientheologe. Er steht für Ganzheitlichkeit. In seinem Wirken gehören Weisheitsliebe, erkennen der Einheit von Mikro- und Makrokosmos, Naturverstehen und Redlichkeit zu den Grundprinzipien. Ihm verdanken wir eines der berühmtesten Zitate, welches in unsere aktuelle Zeit perfekt passt. „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“

 

Karl von Linne

Karl von Linne (1707-1778) gilt als Gründer der Nomenklatur und vollbrachte das fast Unmögliche. Er brachte eine systematische Ordnung in die Namensgebung der Tiere und Pflanzen. Eine bis heute gültige wissenschaftliche Nomenklatur der Botanik und Zoologie. Er gab den Lebewesen nicht irgendwelche Namen. In den gewählten Namen spiegeln sich Eigenschaften, Heilkräfte, Geschichte oder Merkmale wider.

Dem Frauenmantel gab er zB. die Bezeichnung „Alchemilla“, weil die Alchemisten ihren „Tau“ sammelten , um damit dem Geheimnis des Goldes näher zu kommen.

 

Dr. Ewald Bach

Dr. Edward Bach (1886-1936) verkaufte 1930 seine gut gehende Londoner Arztpraxis, um im naturbelassenen Wales Pflanzen mit Kräften zu erspüren, die auf einfache Art Menschen in Harmonie bringen können. Intuitiv, mit einem besonderen Gespür für die Schwingungen der Pflanzen, schuf er ein aus 38 Pflanzen bestehendes Heilsystem, welches als Vitamin für die Seele wirkt.

Die Schlüsselbotschaften unserer Paten für die Durchführung unserer Kurse sind also: Miteinander auf Augenhöhe, Qualität und Lichtkraft, Ganzheitlichkeit und Redlichkeit,  Wissenschaftlichkeit mit Blick für die Geschichte, Einfachheit und Intuition.

 

In unseren nächsten Beiträgen erfährst du mehr zu den einzelnen Personen und warum sie uns so faszinieren,

Auf unserem Profil findest du auch alle unsere aktuellen Veranstaltungen,

Herzlichst Ulrike & Ulrike – Pflanzenhumanismus

fotocredit: Cynoclub, stock.adobe.com

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