Lernleben-Gesundheitsblog

Nichts ist umsonst und alles hat seine Zeit. Nach vielen Jahren Schachpause wurde mein Interesse wieder geweckt – und so machte ich aus einem alten Hobby eine neue Tugend. Ich begann Kinder mit dem Schachspiel zu coachen. Was Schach mit der Entwicklung des Kindes zu tun hat, und wie man mich kontaktieren kann findest du am Ende des Beitrages.

 

Eine Leidenschaft, die einen nie ganz loslässt

Vor ein paar Jahren war ich bei einem meiner Schulfreunde eingeladen. Ich freute mich auf dieses Treffen, da wir einander lange nicht gesehen hatten. Er weckte mein besonderes Interesse, als er mir eröffnete, dass er in seiner Heimatgemeinde einen Schachklub gegründet hat. Das war insofern etwas Besonderes, als uns während unserer Schulzeit die Begeisterung für das königliche Spiel verband.

Als ich nun zu unserem Treffen kam, staunte ich nicht wenig: Er hatte ein Kinderschachturnier organisiert, an dem etwa 80 Kinder aus ganz Europa teilnahmen. Da hat mich nach vielen Jahren Schachpause das Schachfieber wieder gepackt: Nicht nur, dass ich das professionelle Spielen wieder aufnahm; nach meinen zahlreichen Aus- u. Weiterbildungen für meinen Beruf als Mediator, Supervisor und Coach nütze ich seither mein Hobby auch beruflich.

Diese Vorgangsweise legt auch die Studie von Thrier (2007) nahe, wonach sich Kinder, die regelmäßigen Schachunterricht genießen, in den Dimensionen Wahrnehmung, Orientierung, Aufmerksamkeit und Konzentration signifikant verbessern. Und ich mache noch eine Beobachtung: Die Kinder werden ruhiger und besonnener in ihrem Verhalten, ohne dabei den Spaß am Leben zu verlieren.

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Mittlerweile biete ich Settings für Einzelpersonen, Gruppen und Schulklassen an.

 

Erlernen des Spiels

Am Anfang steht natürlich das Erlernen des Schachspiels. Mit Gruppen und Klassen erarbeite ich dies mithilfe zahlreicher Bewegungsspiele. Durch genaues Beobachten insbesondere unter den Aspekten soziale Interaktion, Integration vs. Ausgrenzung, Mobbing, Kommunikation, Organisation und Orientierung lassen sich Harmonien und Konflikte innerhalb der Gruppe gut erkennen. In der anschließenden gemeinsamen Reflexion werden sichtbar gewordene Konflikte thematisiert und weitestgehend gelöst.

 

Lernen ist oft Druck

Einzelne Kinder stehen oft unter besonderem Druck: Das Rechnen fällt ihnen schwer, beim Schreiben vertauschen sie Buchstaben und grundsätzlich scheinen sie nicht zu verstehen, was „Lernen“ überhaupt  bedeutet; was sie tun sollen, wenn sie zum Lernen aufgefordert werden.

„Spielerischem Lernen“ kommt gerade bei Schach besonderer Bedeutung zu: Alles, was ihr Kind zum „Lernen Lernen“ braucht, erfährt es durch das Schachspiel automatisch. Insbesondere durch meine Anleitung wird es selbst Wege finden, seine positiven Erfahrungen mit Wahrnehmung, Orientierung, Aufmerksamkeit und Konzentration in den Schulalltag mitzunehmen. Natürlich wirkt sich das positiv auf den gesamten Schulerfolg aus!

Für meine Arbeit biete ich kostenlose Erstgespräche an – hier gehts zu meinem lernleben-Profil

Dein Thomas Fugger

fotocredits: ©1001color, Bigandt.com – stock.adobe.com,

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