Lernleben-Gesundheitsblog

Dieser Text ist eine kleine Reise vom Selbstbetrug hin zur Selbsterkenntnis. Man kann sich Stärken und Tugenden erarbeiten, sich aneignen. Mit dem praktizieren von Atma Kriya Yoga passiert das automatisch. Nach und nach entwickelt man sich von den negativen Eigenschaften hin zu den Positiven.

Im Yoga kennen wir die 3 Gunas: Tamas, Rajas und Sattva, das sind die Eigenschaften die in jedem Menschen existieren.

  1. Die Qualität „Tamas“ steht für Trägheit, Faulheit, Wut, Interessenslosigkeit, Egoismus, im Außen orientierte
  2. Die Qualität „Rajas“ steht für Leidenschaft, Aktivität, das Dynamische, weniger egoistisch
  3. Die Qualität „Sattva“ steht für Reinheit, Klarheit, Ruhe, Harmonie, Selbstlos, Intuition, nach Innen orientiert

Ich möchte das hier anhand der sieben Todsünden beschreiben. In der Psychologie geht man davon aus, dass jeder von uns zu mindestens drei der Todsünden tendiert, auch wenn wir uns das selbst nicht gerne eingestehen.

Eine Verdrängung der negativen Eigenschaften macht uns unfrei und führt zu Unehrlichkeit uns selbst gegenüber.

 

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Von den 7 Todsünden hin zu den göttlichen Qualitäten

 

1. Neid wird zu Geduld

Man leidet mit dem neidvollen Vergleich und will nicht neidisch sein. Es kommt oft zu Scham. Neid geht über in Geduld und letztendlich in immerwährende Geduld. Man hört auf, sich mit anderen zu vergleichen. Ich weiß, ich bin so gut, wie ich bin.

2. Zorn wird zu Wissen/Weisheit

Zorn verwandelt sich in Wissen und letztendlich in Weisheit, einem tieferen inneren Wissen, das alles so wie es ist richtig ist und dann hört man nach und nach auf sich zu ärgern.

3. Völlerei wird zu Ehrlichkeit/Reinheit

Man fühlt sich leer und möchte dieses Loch mit Essen, Alkohol und Dingen von außen füttern, Es geht über in Ehrlichkeit mit sich und anderen und Reinheit. Es ist nicht nur ein nehmen, sondern auch ein geben. Ich fange an ehrlich mit mir selbst zu sein, nehme mir Ruhe, wenn ich sie brauche. Das richtige Maß finden in allem was ich tue.

4. Habsucht wird zu Mildtätigkeit/Loslösung

Besitz, Sicherheitsstreben. Man will immer mehr und mehr und hat nie genug. Das geht über in Mildtätigkeit und Loslösung. Sodass man letztendlich an den Dingen nicht mehr hängt und es einem leichter fällt loszulassen.

5. Wollust wird zu Liebe

Die Lust geht über in Liebe und die bedingungslose Liebe. Eine Liebe ohne Erwartungen an den anderen. Dabei fängt man an auf das Du zu schauen, auf das große Ganze.

6. Trägheit wird zu Stärke

Unbeweglichkeit, Faulheit. Diese Eigenschaft geht mehr und mehr über in Dienen und Stärke. Was kann ich zum Wohle der Gesellschaft beitragen. Dienst ist sehr wichtig, dadurch entwickeln wir uns zu einem guten Menschen.

7. Hochmut, Stolz wird zu Mitgefühl und Demut

Man schaut von oben auf andere herab. Das ist die gravierendste und tiefgreifendste Wurzelsünde. Hier findet massivster Selbstbetrug statt. Stolz geht über in Mitgefühl und letztendlich in Demut. Sich selbst zu sehen, wie es der Wirklichkeit entspricht ist Demut. In sich selbst zu Ruhen bringt Stabilität und Resilienz. Resilienz ist eine Stabilität bei äußeren Einflüssen.

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Deine Sabine Blang

fotocredits: © peterschreiber, © Romolo Tavani – media – stock.adobe.com,

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