Lernleben-Gesundheitsblog

Der Corona-Virus hat Österreich fest im Griff – zumindest medial. [Edit 12.3.2020: Die Auswirkungen sind nun voll angekommen] Auch privat werde ich immer wieder gefragt wie meine Meinung zu diesem Thema ist und was denn ich dagegen unternehme. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden einen kleinen Blogbeitrag zu diesem Thema zu verfassen.

Als Expertin für Aroma- und Kräuterkunde mache auch ich mir meine Gedanken dazu – vor allem was wir in unseren eigenen Bereichen tun können. Meine Kinder sind 9 und 7 Jahre alt und ich höre mindestens 10x am Tag etwas über den Corona-Virus von Ihnen. Es ist auch etwas erschreckend für mich als Mutter, wenn meine Kinder in diesem Alter sich ernsthaft Sorgen ob es Ihrer Mutter „schon gut gehen wird“, da Sie ja durch Ihre Arbeit täglich mit kranken Menschen in Kontakt kommt.

Zitat: „Das Corona-Virus war auch schon in Innsbruck, jetzt ist er ja eh wieder weg!“

 

Keimbelastung in der Luft

Eine Keimbelastung in der täglichen Luft ist immer gegeben. Es kommt auch immer darauf an, wie vielen Keimen ich ausgesetzt bin. Kindergärten, Arztpraxen, öffentliche Verkehrsmittel oder Kliniken weisen natürlich eine hohe Konzentration an Bakterien, Pilzen, Viren kurz Mikroorganismen auf.

Hier belegen Studien eindeutig, dass ätherische Öle die Luftkeimzahl reduzieren. Dazu gibt es bereits aus dem Jahr 2015 überzeugende Daten, dass der gezielte Einsatz von ätherischen Ölen, sogenannte Krankhauskeime reduzieren kann. In Räumen, welche bis zu 210 verschiedene Keime aufweisen wurden, ätherische Öle versprüht. Bereits nach 30 min konnte eine Reduktion gemessen werden und abschließend sind nur noch 4 Keime gemessen worden.

Das Departement for Pharmaceutical Science in Mailand hat 2016 eine wissenschaftliche Arbeit veröffentlich, in welcher gezeigt wurde, dass sich die Keimlast um 90 % reduzierte. In 2 Stöcken einer Pflegeeinrichtung, welche über 100 Betten hat, wurden vor und nach Raumbeduftung Oberflächen sowie die Raumluft auf Keime getestet. Wie bereits erwähnt konnte eine Keimreduktion von 90 % erzielt werden. Zusätzlich konnte die Verabreichung von oralen Antibiotika bei den Patienten um 90 % reduziert werden. Die Einnahme von bronchienerweiternden und schleimlösenden Medikamenten konnte um 100 % eingeschränkt werden. Selbst die Verwendung von nicht steroidalen Medikamenten konnte um 67 % reduziert werden.

 

Stellen Sie sich selbst potente Helfer her

Diese Arbeiten sind für mich sehr überzeugend, wenn es darum geht ätherischen Öle zur Keimreduktion für die Umgebungsluft zu verwenden. Diese potenten Helfer können Sie selbst ganz einfach nutzen. Das ätherische Öl der Zitrone (Citrus limon) eignet sich effektiv zur Raumdesinfektion und wirkt unterstützend bei Konzentrationsschwächen. Kombiniert mit Eukalcyptus radiata (Sterneukalyptus) erhöht sich die antivirale Wirkung stark. Der medizinische Duft nach 1,8-Cineol (Eukalyptol) ist wohl bekannt. Dieser Eukalyptus ist auch für Kinder geeignet. Weißtanne (Abies alba) wirkt nicht nur stark antiseptisch für die Raumluft, es besitzt auch eine hervorragende Wirkung bei entzündlichen-rheumatischen Schmerzen.

Die Liste der keimhemmenden, antiseptisch, wirkenden ätherischen Öle könnte hier noch lange weitergeführt werden. Nachdem aktuell aber so viel andere Dinge über die Virenbelastung gelesen werden möchte, komme ich zum Schluss noch zu einem schnell zubereiteten und doch wirksamen Rezept.

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Raumspray

  • 10 Tropfen Zitrone
  • 20 Tropfen Weißtanne
  • 10 Tropfen Eukalyptus radiata
  • 20 Tropfen Ravintsara (Cinnamomum camphora, Madegassischer Kampferbaum)
  • In 100 ml Wodka oder 30 – 40 %igem Alkohol in ein Sprühfläschen Füllen. Es kann auch das Hydrolat von Melisse noch mit verwendet werden.
  • Wenn Sie Ihren Raum lieber mit einem elektrischen Vernebler beduften möchten stellen Sie sich eine Raummischung ähnlicher der folgenden her:
  • 2 ml Zitrone
  • 2 ml Ravintsara
  • 1 ml Thymain ct. Linalool
  • 0,5 ml Cistrose

Ätherische Öle sind hochwirksame Pflanzenextrakte und unterstützen uns bei vielen Beschwerden. Mit einfachen Mitteln können wir uns natürlich schützen und so die Gefahr einer Erkrankung, hervorgerufen von Viren reduzieren.

Wie du noch weitere solcher Helferlein herstellen kannst, zeige ich dir in meinen Kursen und Ausbildungen – alle Details dazu findest du hier auf meinem Profil.

Deine Melanie Schatz

 

fotocredits: ©Patrick Daxenbichler – stock.adobe.com, ©ninami – stock.adobe.com

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