Lernleben-Gesundheitsblog

Neben der  Klangschalenmassage und dem Holistic Pulsing ist die Meditation die dritte Entspannungstechnik, die ich regelmäßig in meiner Praxis anbiete. Welche Formen der Meditation es gibt und warum diese positiv auf unseren Körper wirken haben ich dir in diesem Blog kurz zusammengetragen.

Meditation als „Innenschau“

Meditation (lateinisch meditatio = „Ausrichtung zur Mitte“ von lateinisch medius: „mittlerer“, n. medium: „die Mitte“; auch in der Bedeutung „das Nachdenken über“)

Meditation ist ein Sammelbegriff unterschiedlicher Methoden der „Innenschau“. Diese Techniken sind uralt und weltweit verbreitet. Viele Religionen, esoterische Systeme und Weltanschauungen nutzen Meditationstechniken. Der Hintergrund dieser spirituellen Praxis dient der Erleuchtung, dem Finden eines tiefen inneren Friedens oder bewusstseinserweiternden Praktiken.

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Meditationsformen: aktiven und passiven.

Aktive Meditationsformen sind zB. Yoga, asiatische Kampfsporttechniken, sowie Meditationen im Gehen.

 

Die 6 wichtigsten Meditationsformen

  1. Konzentration auf Worte: Für Anfänger besonders gut geeignet: die Wiederholung eines Mantras. Das bekannteste ist sicher „Omm…“.
  2. Atemmeditation: Man konzentriert sich auf den Prozess des Ein- und Ausatmens, richtet die gesamte Aufmerksamkeit auf diesen Vorgang. Diese Technik stammt aus der so genannten Transzendentalen Meditation.
  3. Visualisierungen: Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man stellt sich ein beruhigendes Bild geistig vor (zum Beispiel die Bewegung eines Baumes im Wind) oder man schaut auf einen Gegenstand (eine Kerzenflamme,) so intensiv und konzentriert, bis dieser nicht mehr als Ganzes wahrgenommen wird.
  4. Achten auf Körperempfindungen: Spüren, wie der Atem durch das Herz ein- und ausströmt… . Diese Methode zeigte in klinischen Studien Wirkung, wenn es um die Reduzierung von chronischen Schmerzen ging.
  5. Farbmeditation: Ob Rot, Blau oder Violett, jede Farbe löst eine bestimmte Empfindung in uns aus. Hier ist es wichtig, sich auf eine Farbe einzulassen und sich auf die eigenen individuellen Empfindungen zu verlassen.
  6. Bewegungsmeditation: Hierbei wird der Fuß ganz bewusst aufgesetzt bzw. abgerollt, man versucht die Beschaffenheit des Bodens genau zu spüren. Diese Art ist sehr körperbetont, bringt einen aber auch dazu achtsamer zu gehen und dabei eine bessere Haltung einzunehmen.

 

Was kann Meditation bewirken?

Auch die Wissenschaft hat sich der Erforschung der Meditation verschrieben. Mit modernen Methoden wie Hirn-Scans konnten u.a. einige positive Auswirkungen auf den Körper gemessen werden. Hinzu kommt, dass gerade in einer immer „lauteren Umgebung“, in der wir uns befinden ein „Zurück zum Inneren“ für viele Menschen eine Form der Erholung darstellt.

In unterschiedlichen Tests konnten folgende Ergebnisse beobachtet werden – mit unterschiedlichen Meditationsmethoden:

  • verbesserte Abwehrmechanismen im Körper – bessere Immunabwehr
  • verbesserte Konzentrations- und Merkfähigkeit
  • stabilere Psyche – nichts wirft einen mehr so leicht aus der Bahn
  • Meditation unterstütz bei chronischen Beschwerden
  • Tieferer und dadurch erholsamerer Schlaf
  • Deutlich verbesserter Umgang mit Stressfaktoren

 

Meditation und die Wirkungen auf unseren Körper

Wir sind in unserer Welt laufend vielfältigen Reizen ausgesetzt, die neue Bedürfnisse in uns wecken sollen. Dadurch gerät der Mensch aus seiner Mitte und ist nicht mehr verbunden mit dem großen Ganzen. Dies ist oft der Anfang von Krankheiten, Stress und Depression.

Meditation kann uns wieder in unsere Mitte führen und unsere Selbstheilungskräfte aktivieren. Dies ist wissenschaftlich inzwischen durch diverse Experimente erwiesen worden.

Im Gegensatz zu bekannten Entspannungstechniken wie autogenemTraining und progressiver Muskelentspannung ist Meditation nicht nur entspannend und beruhigend, sondern geht viel tiefer und wirkt mitunter nachhaltiger.

Die Hirnaktivität im Zustand der Meditation verändert sich deutlich. Wer nach innen schaut, gerät in eine Art Zwischenwelt. Dazu muss man wissen, dass in unserem Gehirn je nach Bewusstseinszustand unterschiedliche elektrische Frequenzen messbar sind.

Tagsüber, wenn wir arbeiten, Probleme lösen, etc., herrscht der Beta-Zustand. Durch Meditation gelingt es, diesen Wachzustand zu verschieben und gerät in den entspannteren Alpha-Zustand, in dem sich die Schwingungen der Hirnströme verlangsamen.

 

Der Effekt

Wir erleben eine Phase höchster Konzentration und ein Gefühl von starker Energie. In dieser Situation werden vom Gehirn beruhigende Botenstoffe produziert, die Stress entgegenwirken.

Der Blutdruck und die Pulsfrequenz sinken deutlich, die Atmung verlangsamt sich und wird tiefer, im gesamten Organismus verbessert sich die Sauerstoffzufuhr. Auch Aggressionen verschwinden zusehends.

 

Gleichgewicht schaffen – als Schlüssel zur Stressreduzierung

Balance ist eine praktische Angelegenheit und bezieht sich in gleichem Masse auf unseren physischen, mentalen und spirituellen Anteil.

Gleichgewicht zu schaffen ist einer der Schlüssel zur Stressreduzierung und essentiell, um gesund, glücklich und innerlich gelassen und klar zu sein.

Physisches Gleichgewicht

Um unseren Körper gesund zu halten und Spannungen und Krankheit zu eliminieren, ist es wichtig, jeden Teil des Körpers zu trainieren und in Bewegung zu halten sowie das Nerven- und Immunsystem zu stärken.

Sich um seinen Körper zu kümmern sorgt für eine solide Grundlage.

Mentales Gleichgewicht

Mentales Gleichgewicht hilft uns, beständig, zielgerichtet, klar und friedvoll zu sein.

Die intuitiven, poetischen, sensitiven, fließenden, nicht-linearen und spirituell orientierten Aktivitäten werden oftmals unterbewertet oder kommen überhaupt nicht vor. Es ist daher von enormer Wichtigkeit auch diese Aspekte in unserem Leben zuzulassen, mehr noch, sie zu forcieren. Ziel ist es, einen Ausgleich zwischen linker und rechter Gehirnhälfte zu erreichen.

Spirituelles Gleichgewicht

Die Hauptursache von Stress und Frustration ist die Entfremdung von unserem innersten Selbst. Oftmals sind wir uns seiner Existenz überhaupt nicht bewusst. Umso wichtiger ist es diesen Teil von uns anzunehmen und kennenzulernen.

 

Meditation in meiner Praxis

In meiner Praxis biete ich unterschiedliche Möglichkeiten an um über Meditationstechniken wieder in die eigene Mitte zu gelangen.

Ich biete regelmäßige Entspannungsabende an, wo mit HIlfe gezielter Bewegungsabläufe Meridiane aktiviert, die Selbstheilungskräfte dadurch gestärkt und durch eine anschließende Klangmediation mit Klangschalen ein wunderbarer Alpha-Zustand erreicht. Hier kannst du mich konktaktieren.

Auf Wunsch biete ich auch Einzelsitzungen an.

Deine Stephanie Gogl

fotocredit: ©Glebstock – stock.adobe.com

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