Lernleben-Gesundheitsblog

Urin, Harn oder doch Pipi? Die Namen sind vielfältig, besonders wenn es um das Ausführen des Loslassens des oben benannten geht. Jeder und jede machts und muss er/sie es mitunter tun. Grundverschieden bei den meisten und auch bei jedem persönlich abhängig von der Tageszeit, Ernährung und Bewegung ist die Konsistenz, die Farbe und der Geruch.

Wieso nützt man diese Information nicht aufmerksamer? Hier einige Fakten zum Element Harn, warum wir eine Harnschau empfehlen und was dahintersteckt.

 

Ursprung von Urin

Es ist ein flüssiges Ausscheidungsprodukt unseres Körpers. Maßgeblich dafür verantwortlich sind unserer Nieren. Abgeleitet wird die meist gelbliche Flüssigkeit über die Harnwege. Der Urin ist an sich für die Regulation von Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt sowie für den Abbau von Harnstoff, Harnsäure und Stoffwechselprodukten, die im Körper nicht mehr benötigt werden. Die Beobachtungen der Zusammensetzung des Urins kann Aufschluss über zahlreiche Disharmonien geben.

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Urininterpretation

Im Grunde wird unterschieden zwischen ersten Morgenurin, zweiten Morgenurin, postprandialer Urin (circa 2 Stunden nach einer Mahlzeit) und Sammelurin über 24 Stunden.

Genauer können unter anderem folgende Punkte herausgefiltert werden:

pH-Wert: Bei einer ausgewogenen Ernährung liegt der pH-Wert zwischen 4,6 und 7,5 und somit eher im sauren Bereich. Der pH-Wert unterliegt starken Schwankungen – ein zu viel an eiweißreicher Nahrung und schon kann der Wert in den sauren Bereich kommen oder eine Übermenge an Gemüse und der Wert kann in den basischen Bereich gehen.

Schaum auf dem Urin: Dies kann auf eine hohe Ausscheidung von Proteinen hindeuten und könnte ein Indiz für eine Nierendisharmonie sein.

Färbung: Von weiss, gelb bis leicht rötlich, rötlichbraun ist alles möglich. Die gelbe Farbe des Urins entsteht aufgrund der Abbauprodukte, wie zum Beispiel von Urochrom. Ein großer Teil der Urochrome sind Zwischenprodukte vom Abbau des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Eine rötliche Färbung des Urins kann von Blutbeimengungen, bestimmten Medikamenten oder auch von vermehrtem Genuss von roter Bete bzw. rote Rüben kommen.

Farbintensität: Die Intensität der Farbe definiert sich durch die Konzentration des Urochrom, die wiederum vom Wasserhaushalt des Körpers abhängen kann. Bei einer Dehydration ist die Konzentration sehr hoch und farbintensiver, im Gegenzug zu einem hypotonischen Urin, hellgelb bis farblos.

Des Weiteren können Geruch und Konsistenz die bereits gewonnen Informationen bestätigen bzw. abrunden.

 

Die Harnschau

Eine der ältesten Interpretationen ist die Uroskopie bzw. Harnschau. Mittels in einem Harnglas aufgefangenen Urin können Rückschlüsse auf das Wohlbefinden der Person und der verschiedenen Organe gewonnen werden.

Beobachtet wird Farbe, Trübung, Ablagerungen, Bläschenbildung, Geruch… Heutzutage kann man mittels Urinteststreifen schon einige Interpretationsparameter bestimmen. Z.B.: den Gehalt von Proteinen, Glucose, Ketone, Bilirubin, Urobilinogen, Urobilin……… definieren sowie den pH-Wert feststellen.

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Warum Harnschau?

Wie schon oben erwähnt, gibt die traditionelle Harnschau Einblicke in das Stoffwechselgeschehens des (eigenen weglassen) Körpers. Man erhält Hinweise über die Funktionalität der verschiedenen Organe und die des Verdauungsapparats. Wir denken uns, warum nicht? So kann zum Beispiel eine Beobachtung eines farbintensiven Urins zum Wassertrinken ermahnen. Schaumproduktion gibt Hinweise, dass der Körper schon ausreichend Proteine in sich haben kann und so das Überangebot ausscheiden muss. Die Harnschau ist eine „Wissenschaft“ für sich, welche spannende Zusammenhänge von Ernährung, Körper, Geist und Bewegung zeigen kann.

 

Du möchtest tiefer in die Materie eintauchen?

Hier geht es zum Veranstalter und hier einige Informationen zur Veranstaltung Das Element Harn kombiniert und komprimiert zum Körper. ‚Nach Baldessarini‘ lern- und erkennbar machen.

In diesen fünf Modulen erlernst DU den Harn, ohne technische Hilfsmittel – rein mit Deinen Augen und Wahrnehmungen – zu interpretieren. An Hand von Farbe, Geruch, Bläschenbildung…  Diese „einfache“ Methode, unter anderem an vier Generationen weitergegeben worden und auch an viele die ein Seminar besucht haben.

Möglich macht dies nur in persönlicher, mündlicher Abfolge, da jeder zusätzlich seine eigene Wahrnehmung einbringen soll. Weiters wird auch die Zunge mit Ihren Eigenheiten und die der Fingernägel mit einbezogen.

Aus diesen Erkenntnissen kannst DU Rückschlüsse auf das Wohlbefinden und den Zusammenhang mit den körperlichen, bzw. organischen Symptomen „leicht“ erlernen, bevor du von deinem Gegenüber Informationen bekommen hast. Weiters lernst DU für dich Befunde „lesen“, zu „interpretieren“ und die dazu nötigen volkskundlichen pflanzlichen Mittel zu finden.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht volksheilkundliche Methoden an Interessierte in unseren Kursen und Seminaren weiterzugeben,

Deine Ulrike – Pflanzenhumanismus

 

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