Lernleben-Gesundheitsblog

Wir haben unsere Partner:innen gefragt, wie sie sich aber auch ihre Klienten für Prävention motivieren. Ausgehend vom derzeit vielzitierten „There is no glory in prevention“ (Für Prävention gibts kein Lob) besteht nun trotzdem die Chance für eine breitere Diskussion rund um das Thema Prävention.

Der Mensch aber braucht auch Krisen um zu erkennen, was für ihn wichtig oder unwichtig ist. Krisen haben die Möglichkeit Präferenzen neu auszurichten. Nun muss nicht jede Krise jeden unmittelbar treffen, um zu erkennen das man etwas verändern möchte.

lernleben.at steht für die Themen Gesundheit, Therapie und PräventionHilfe zur Selbsthilfe und Stärkung der Eigenverantwortung.

Am Ende jedes Beitrages findest du denk Link zum/r Partner:in

 

Liebe machen

Vor kurzem habe ich mit einem Freund telefoniert und ihm erzählt, dass ich mit meiner Frau in der momentanen Corona-Isolation durchaus Spaß habe. „Wird das nicht fad?“, fragt er. Nein, wird es nicht. Nicht nach einem Jahr, auch nicht nach dem verflixten Siebenten. Weil wir in Übung bleiben und da meine ich nicht (nur) den Sex.

Alles ist Übung – das würdevolle Miteinander-Reden, die Fürsorge, die ernstgemeinte Frage nach dem Wohlergehen, das Dankesagen vor dem Zubettgehen. Es gibt keine Kleinigkeiten in der Liebe, nichts was banal und „wurscht“ ist. Liebe ist ja nichts, was man hat, sondern etwas, was man tut.

Liebe ist produktives Tätigsein. Man macht Liebe und es gibt dafür viele feine Zutaten, Tipps und Anregungen. Wenn die Wellen hoch schlagen und man zuvor in Liebesübung war, dann kommt man ganz schnell wieder in ruhige Gewässer. Es ist einfach beruhigend zu wissen, dass man auch in der Liebe Prävention betreiben kann.

PS.: Für uns als Liebes-Coaches gibt nichts Schöneres als verliebte Paare, die zu uns kommen, weil sie in diesem Zustand bleiben wollen. Dein Harald Koisser

 

Bewusstsein und Verantwortung

Wir alle kennen die Situation nur zu gut: Erst wenn es mir schlecht geht, weiß ich wieder was ich von meiner Gesundheit habe. Da fallen mir auch gleich 2 Begriffe ein: Bewusstsein und Verantwortung.

Die Tatsache, dass wir nur einen Körper haben, in dem wir ein Leben lang wohnen, und dieser nicht austauschbar ist, ist nicht tief genug in unserem Unterbewusstsein verankert. Die Gründe dafür sind vielfältig, wie z.B. zu wenig Aufklärung und Bewusstseinsbildung gleich im Kindesalter. Eine übermächtige Pharma-Lobby und die Tatsache, dass wir so erzogen werden, Problem zu bekämpfen, statt Ursachen zu behandeln.

Das Unterbewusstsein steuert den Großteil unserer täglichen Handlungen, ohne darüber nachdenken zu müssen. Prävention gehört für den Großteil der Bevölkerung nicht zu den unterbewussten Handlungen.

Das führt unweigerlich zum nächsten Problem, der Eigenverantwortung. Da uns das präventive Bewusstsein und die damit verbundenen automatisierten Handlungen fehlen, geben wir die Verantwortung für unsere Gesundheit an den Arzt oder an unsere Versicherung ab. Das gibt uns das Gefühl, unsere Gesundheit gut in guten Händen und abgesichert zu haben. Wenn man möchte, dann kann man hier aber einfach gegensteuern und die eigene Verantwortung stärken. Dein Reinhard Gossner (Personaltrainer)

 

Berührung die berührt

Wir leben in einem Zeitalter, wo es uns ermöglicht wird, ein langes Leben und ein hohes Alter zu erreichen.

Einerseits stehen uns alle Kenntnisse der Medizin zur Verfügung, wir haben Zugang zu vielen Informationsquellen, wir haben jede Menge Auswahl an Lebensmitteln, wir können jede Art von Sport betreiben und uns durch die verschiedenen Verkehrsmittel von einem Ort zum anderen bewegen.

Wir müssten also die glücklichsten und gesündesten Menschen auf diesem Kontinent sein.

Warum ist das aber nicht so? Warum werden wir also nicht gesünder, fühlen uns pudelwohl in unserer Haut, warum zwickt und zwackt es in den Knochen, warum haben wir chronische Beschwerden, leiden an Schlafstörungen und an Erschöpfungszuständen, obwohl uns doch alles offensteht?

Gesundheit ist nicht nur die Abwesenheit von Krankheit. Es ist alles im Leben. Werden wir durch äußere Umstände, (Operation, Unfall) außer Gefecht gesetzt und nimmt es uns unsere Freiheit, lernen wir zu schätzen, wie sich Gesundheit und  Bewegungsfreiheit anfühlt.

Das Zauberwort und die Lösung heißt also Prävention. Eine Maßnahme zu treffen, bevor ein Schaden Eintritt ist die bessere Option. Beim Auto füllt man rechtzeitig Öl nach, um einen Motorschaden zu vermeiden.

Energieströmen ist eine sehr wirkungsvolle Methode, um den Energiefluss wieder zu aktivieren. Beim Strömen werden Blockaden im Körper aufgespürt und durch gezieltes Handauflegen auf den Energiepunkten, aufgelöst.

Motivatoren für Prävention

  • Lebensqualität in jedem Alter
  • Das Leben in all seinen Facetten wahrzunehmen
  • Leben ohne Einschränkung
  • Beweglichkeit ohne Schmerzen
  • Keine Angst vor der nächsten Grippewelle
  • Vorbeugen ist besser als leiden
  • Keine überfüllten Wartezimmer
  • Unabhängigkeit vom Gesundheitssystem

Deine Ingeborg Grünwald

 

Nahrungsmittel als Heilmittel

Wir alle essen – mehrmals täglich. Und gerade hier wäre Prävention doch so einfach möglich. Die Nahrung, die ich mir zuführe ist der Treibstoff meines Körpers. Ich kenne meinen Körper und kann für mich einschätzen was er braucht. Hier gibt es keine „Verbote“, sondern einfach ein achtsames „Hinhören“ auf die Signale. Ob Suppe, Fleisch, Gemüse, Süßes oder Salziges – mein Körper sagt mir was er braucht – sonst (im Idealfall) niemand.

Ich achte u.a. auf:

  • Qualität der Lebensmittel (biologische Landwirtschaft)
  • Hochwertige Fette und Öle
  • Saisonalität
  • Zubereitungsmethode (roh, gekocht, gedünstet, etc…)
  • „richtige Gewürze

Wenn man das im Laufe der Zeit – aus welchen Gründen auch immer – „verlernt“ hat, dann kann man genau hier wieder ansetzen. Lerne dich, deinen Körper und die Signale wieder (neu) kennen, empfinde Freude und Lust an der Vielfalt des Essens. Dieses Wissen und ein anwendbares Basiswissen rund um Ernährung biete ich in meinen Vorträgen und Kursen Deine Ruth Marignoni

 

Wo, wann, wie fängt Prävention an

Drei Fragen, die für mich ganz einfach zu beantworten sind.

Wo fängt sie an – die Prävention? Im Einkaufskorb beim BIO-Regal, beim Bio-Bauern, am Bio-Markt, An der Schaltstelle in jedem Haushalt – am Herd .

Wann fängt sie an – die Prävention? Von 1.1. bis 31.12. Jeden Morgen kannst du dich entscheiden, wie du denkst, wie du handelst, wie du sprichst, was du kaufst, was du isst.

Wie fängt sie an – die Prävention? Mit Zeit finden für wenigstens 1 x pro Tag für selbst Gekochtes. Frauen, die Möglichkeit zu geben, ja zum Beruf Hausfrau zu sagen bzw. auch umgekehrt den Männern die Chance geben, ihre Berufung zum Hausmann leben zu dürfen.

Die Aber-Geister besiegen – aber ja, ich habe Zeit für Kochen, aber ja, die Natur schenkt mir alles, ich muss nur hinschauen.
Auf lernleben stoßen und auf das Wo, Wann, Wie aufmerksam werden

Und schreit dein ABER-GEIST noch immer, dass das alles nicht geht, dann antwortet meine JA, ABER-FEE folgendes: Prävention, seit 1000Jahren, das Hildegard von Bingen Wermut-Elixier. (Wermut: Artemisia absinthium)

„…das trinke man von Mai bis Oktober jeden 3. Tag nüchtern vor dem Frühstück. Es beseitigt Nierenschwäche und Melanche (Schwarzgalle), klärt deine Augen und stärkt dein Herz und lässt nicht zu, dass deine Lunge krank wird. Es wärmt den Magen und reinigt die Eingeweide und bereitet eine gute Verdauung.

Im Mai, die Wermut-Hildegard-Zeit, wo du den Wermut-Wein im Reformhaus sofort kaufen oder nicht irgendwann. In unseren Kursen erfährst du auch, wie du dir die Hildegard-Rezepte selber zubereiten kannst. Deine Ulrike & Ulrike – Pflanzenhumanismus

 

fotocredits: ©glisic_albina – stock.adobe.com

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