Lernleben-Gesundheitsblog

Auf lernleben.at findest du zahlreiche Experten aus den unterschiedlichen Bereichen der Gesundheit. lernleben hat es sich zum Ziel gemacht die Vielfalt des Angebotes dir näher bringen zu können. So kannst du das finden, was dich anspricht oder dir gut tut.

Die lernleben-Redaktion stellt ihren Partnern Fragen zu aktuellen Themen – so bekommst du Antworten aus verschiedensten Fachbereichen.

 

Wie stärke ich mein Immunsystem?

Unser Immunsystem hat ständig viel zu tun. Aber in der aktuellen Zeit der „Corona-Krise“ ist es wieder im Fokus der Öffentlichkeit. Es kursieren brauchbare, aber auch unbrauchbare Ratschläge wie man sich nun – möglichst rasch – sein Immunsystem aufbauen kann um möglicherweise bei einer Infektion mit COVID-19 nur einen milden Verlauf zu haben.

Ebenso zahlreich wie die Ratschläge, sind auch die Mythen. Hier gilt es im Allgemeinen zu beachten, dass das Immunsystem immer pfleglich behandelt werden muss, um entsprechend „stark“ zu sein. Kurzfristige Aktionen helfen hier kaum.

Wir haben unsere Partner gefragt wie ihre Fachbereiche das Immunsystem stärken können.

 

1. Die 4 Helden des eigenen Gartens

Löwenzahn, Gänseblümchen, Gundelrebe, Giersch – finden Platz im natürlichen Grün – auch in deinem Garten. Die Natur stellt uns das bereit, was wir brauchen.

Das bittere vom Löwenzahn für unsere Verdauung, täglich in den Salat einbauen. Der Giersch als wertvollstes „Unkraut“ unterstützt dich bei der natürlichen Entgiftung und fördert die Verdauung. Für das Gänseblümchen gibt es eine alte Volksweisheit: „Die ersten drei Gänseblümchen, die man im Frühling findet, soll man essen bzw. sie direkt mit dem Mund abbeißen, dann bliebe man das ganze Jahr über gesund und fieberfrei.“ Die Gundelrebe ist ein „Jungbrunnen“ für Körper, Geist und Seele. Das Zusammenspiel von Gerbstoffen, Bitterstoffen und ätherischen Ölen macht diese Pflanze zu einem Tonikum für unseren Lebenssaft – „dem Blut“. Deine Ulrike & Ulrike

 

2. Gesundes Wasser – Gesunder Mensch

Wasser ist und bleibt unser wichtigstes Lebensmittel. Reines klares wohlschmeckendes Wasser wird gerne getrunken. So ein reines ungesättigtes Wasser kann im Gegensatz zu einem oftmals stark gesättigtem Wasser Nahrungsmittel effizienter zu den Zellen bringen, genau dorthin, wo sie gebraucht werden und kann dann gleichzeitig die Abfallstoffe effizienter mitnehmen, damit der Körper über Nieren, Leber, Haut und Lunge diese ausscheidet.

Reines, sauberes, ungesättigtes Wasser ist auch essentiell für eine gesunde Darmflora.

Wasser ist aber nicht nur unser bestes Lösungsmittel sondern speichert auch viele Informationen auf dem Weg zu uns in unser Heim. Da macht es doch Sinn, alte belastenden Informationen verlässlich zu löschen und für unseren Organismus wertvolle Informationen dem Hauswasser wieder zukommen zu lassen. Das fördert gleichzeitig bewiesenermasen die Zellkommunikation. Reines klares sauberes Wasser mit wertvollen Informationen fördert einen gesunden Lebensstil. Dein Ralph Schneider

 

3. Corona – Respekt ja, Angst nein

Ich bin in meiner Praxis oft gefragt worden, wie ich es mache, nicht krank zu werden. Ich antworte meist darauf: “Ich brauche die Krankheit nicht.“

Viele Patienten glauben, dass ich ein Geheimnis kenne, ein Wunderkräutlein, das mich vor Infektionen schützt, oder besonders gesundes Essen usw..

Ja, es gibt ein Geheimnis und es steckt in der obigen Antwort. Ich nehme einfach das Leben an, ohne Wenn und Aber, so wie es sich mir bietet. Indem ich das Leben annehme, wie es ist und nicht versuche, es dahingehend zu ändern, wie es in meinen Vorstellungen und Erwartungen verlaufen sollte, und auch zu meinen Handlungen voll und ganz stehe, löst sich die Angst auf. Angst öffnet nämlich geradezu ein Scheunentor für Krankheiten und Infektionen.

Ich habe Respekt vor dem Coronavirus, aber keine Angst. Ich beachte die Hygieneregeln und mehr beschäftigt es mich nicht. Alles andere ist Schicksal. Von mir nicht wirklich zu beeinflussen.

Dazu eine wahre Begebenheit. In den Anfangsjahren meiner Tätigkeit als praktischer Arzt betreute ich ein betagtes Ehepaar. Die beiden waren das Vorzeigeehepaar schlechthin. Niemand konnte sich erinnern, je einen Streit oder eine Missstimmung mitbekommen zu haben. Mir fiel aber auf, dass fast immer einer der beiden krank war, nur selten waren beide zeitgleich krank oder gesund.

Immer wenn es zu einer Spannung zwischen den beiden kam, erkrankte einer von ihnen. Der andere schlüpfte dann in die Rolle des Fürsorgenden und so war es für diesen selbstverständlich, den Konflikt beiseite zu schieben und sich liebevoll um den Partner zu kümmern. Vor lauter Angst vor einem Konflikt öffneten sie lieber ihr Scheunentor für Bagatellinfekte, anstatt den Konflikt offen und ehrlich auszutragen und die einzelnen Bedürfnisse zu erfüllen. Eigentlich ein armes Leben, laufend krank, aber nach außen hin die Vorzeigeehe.

Ich brauche die Krankheit nicht, um glücklich zu sein. Und deshalb haben die Keime bei mir kaum eine Chance. Ihr Dr. Kurt Moser

 

4. Meine Nahrungsmittel sind meine Heilmittel

Mit der „richtigen“ Ernährung kann ich sehr viel dazu beitragen, dass mein Immunsystem stark und abwehrfähig ist. Darum ist es wichtig, dass wir vollwertig und vitalstoffreich essen. Das heißt zu 80% basenbildende Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Salate, Nüsse, Samen, Sprossen und  Hülsenfrüchte und gute Öle und zu 20 % aus säurebildenen Lebenmittel wie tierisches Eiweiß.

Der Säure-Basenhaushalt sollte ausgeglichen sein, denn Viren lieben saures Milieu.

Gewürzt mit Kurkuma, das stark antibakteriell und antiviral wirkt,  Kren und Kapuzinerkresse als natürliches Antibiotikum, Holunderextrakt, Granatapfel, Hagebutte und Acerola als starke Vitamin C Lieferanten unterstützen unser Immunsystem.

Durch Vitamin C fällt das Risiko, an Infektionen zu erkranken und es kanne eine Reduktion der Krankheitsdauer und des Schweregrades der Erkrankung erfolgen

Unser Körper braucht auch Zink und Selen weil es zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt. Als gute Zink- und Selenquellen gelten Fleisch, Eier und Fisch, sowie auch Haferflocken und Vollkorngetreide. Speziell in der Paranuss ist der Selengehalt herausragend.

Mit voll gefüllten Mikronährstoffspeichern kann unser Immunsystem in unserem Körper passend und gesund reagieren. Ihre Karin Rittenschober

 

5. Das Immunsystem stärken aus sportwissenschaftlicher/osteopathischer Sicht

Ein großer Punkt ist natürlich ein „gesunder“ Lebensstil. Darunter verstehe ich regelmäßige Bewegung an der frischen Luft (nicht in einem zu intensiven Bereich bzw. wenn dann danach ausreichende Regenerationspausen), erholsamer und ausreichender Schlaf, Stress so gut es geht meiden bzw. falls nicht möglich mit Entspannungstechniken gegensteuern und eine gesunde Ernährung (möglichst wenig industriell vor-verarbeitet, saisonal und regional).

Osteopathisch kann man prophylaktisch den Körper unterstützen, indem man vorhandene Spannungszustände im Gewebe löst, die beispielsweise die Brustkorbbewegung und somit die Atmung bzw. die Lungenfunktion oder auch die Funktion der Verdauungsorgane beeinträchtigen können. Genauso kann man auch auf das vegetative Nervensystem wirken und somit eine Stressreduktion unterstützen. Dein Markus Kienbacher

 

6. Dein Vitamin-D Speicher

Unser Körper kann über die Haut das notwendige Vitamin D3 (Choleacliferol) bilden und sodann über das Cholesterin synthetisieren. Es wird auch als das „heimische Vitamin“ bezeichnet, da D3 als einziges im menschlichen Körper vorkommt. Ebenso im Eigelb, Leber und unraffiniertem Sesamöl, in Fisch und Fischleberöl zusammen mit Vitamin A.

Dazu ist es notwendig sich an mehreren Tagen die Woche (zwischen März und Oktober) zwischen ca. 10:00 und 15:00 Uhr eine „Auszeit in frischer Luft und unter freiem Himmel“ zu gönnen. Dann kann es der Körper ausreichend selber bilden.

Mit einem ausreichenden Vitamin D Spiegel können sie auch ua. wiederkehrende Infekte vermeiden. Deine Ruth Marignoni

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fotocredits: © Rido, stock.adobe.com

 

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