Lernleben-Gesundheitsblog

Jeder von uns hat den Wunsch gesund alt zu werden, und manche von uns lassen keinen Versuch aus es möglichst optimal zu machen. Die Wissenschaft – auch unter Ergebnisdruck – liefert uns ständig neue Ergebnisse. Über klassische und soziale Medien werden diese dann transportiert und die wenigsten Konsumenten können diese kritisch hinterfragen. Und um viele zu erreichen müssen diese Erkenntnisse ja auch für alle gelten. Aber jeder Mensch is(s)t anders und viele Erkenntnisse gehören in ein Märchenbuch, statt in eine wissenschaftliche Zeitschrift. Hier sind 7 Ernährungsmythen rund um das Thema „Prävention und Krankheit“ aufgezählt, deren Beweis einfach nicht exisiert. Diese und noch mehr Mythen habe ich in meinem Buch „Der Körpernavigator“ zusammengetragen.

 

1. Glutamat verursacht Kopfschmerzen

Das ist ein Mythos. Kopfschmerzen können 1000 verschiedene Gründe haben. Glutamat ist ein Geschmacksverstärker, ohne den sie manche Industrieprodukte wohl nicht genießen könnten.

 

2. Zuckerhaltige Lebensmittel machen süchtig

Weder Zucker noch irgendwelche anderen Lebensmittel oder Inhaltsstoffe machen süchtig. Damit sollen nur Ängste geschürt werden.

 

3. Wenn ich täglich ein Glas Milch trinke, bleibe ich fit

Kein Mensch braucht Milch. Aber sie muss ja irgendwie unter die Leute gebracht werden. Milch ist per se ein sehr hochwertiges Lebensmittel, aber sie können ein Leben auf völlig gesund ohne Milch verbringen.

 

4. Wurst erhöht das Krebsrisiko

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 2015 Wurst als krebserregende Substanz eingestuft, die Originalstudie dazu erst drei (!) Jahre später veröffentlicht, und das mit abgeschwächten Botschaften. Es gibt bislang keinen einzigen wissenschaftlichen Beleg für einen Krebsfall, der durch Wurstkonsum ausgelöst oder gefördert wurde.

 

5. Knoblauch schützt vor Erkältung

Knoblauch galt früher als Penicillin der Armen. In der rohen Form wirkt er stark antibiotisch. Doch um einen gewissen Schutzeffekt zu erzielen, muss man jeden Tag etliche rohe Zehen essen. Und wer mag das schon seinen Mitmenschen zumuten?

 

6. Fleisch essen fördert Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Seriöse Studien zeigen, dass hoher Fleischkonsum nicht zwangsläufig mit koronaren Herzerkrankungen zusammenhängt. Was die Verträglichkeit von Fleisch angeht, so gibt es nur einen Indikator: den Körper. Man isst besser nur das Fleisch, das einem gut schmeckt.

 

7. Salz erhöht den Blutdruck

Forscher, die sich an aktuellen Daten orientieren, wissen schlicht nicht, ob und wieviel Salz gefährlich sein kann. Wer gesund ist, hat eine Salzrestriktion nicht nötig. Also auf den Körper hören! Salz ist lebenswichtig, zu wenig davon kann sehr gefährlich sein.

 

Wenn sie gesundheitliche Probleme haben, sollten sie zum Arzt gehen. Wenn sie Probleme mit ihrem Gewicht haben, und dauerhaft abnehmen wollen, helfen nicht alleine ein paar wenige Lebensmittel – hierzu ist eine dauerhafte Veränderung von Gewohnheiten notwendig.

Hierzu gibt es professionelle Begleiter in Form von Ernährungsexperten, die sie dabei unterstützen können – Aber glauben sie nicht alles was ihnen über einzelne Lebensmittel erzählt wird.

Warum diesen Empfehlungen der Beweis (Evidenz) fehlt kannst du hier nachlesen.

Infos zu mir und meinen Vorträgen findest du hier,

Uwe Knop

(c) fotocredits © opolja – stock.adobe.com

 

 

 

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