Lernleben-Gesundheitsblog

Fit zu werden ist nicht nur ein beliebter Neujahrsvorsatz. Viele Menschen trainieren regelmäßig ihre Fitness, um gesund zu bleiben und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern. Doch was bedeutet Fitness überhaupt? Und was macht effektives Fitnesstraining aus?

 

1. Der Mythos: Bist du nicht krank, bist du gesund

Irrtümlicherweise lautet ein weit verbreiteter Grundsatz: Bist du nicht krank, bist du gesund. Bist du gesund, bist du fit und belastbar. Das ist eigentlich der einzige wirkliche Parameter, wie man Fitness messen kann.

Beim Fitnesstraining gibt es immer wieder Versuche, Leistungsdaten grob festzulegen. Beispielsweise gilt man mit einem guten Herz-Kreislaufsystem oder einer guten Muskulatur als fit. Doch diese Messwerte definieren Fitness nur auf sehr schwammige Weise. Beim „fit sein“ bezieht man sich oft auf die psychische oder körperliche Gesundheit oder weitet diese Sicht noch weiter aus.

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Fotocredit: ©H_Ko – stock.adobe.com

2. Sport vs. Belastung für den Körper

Wir glauben zwar, dass wir gesund und fit sind. Gleichzeitig setzen wir jedoch unseren Körper großen Belastungen aus, indem wir beispielsweise bei einer Abfahrt mit dem Mountainbike unsere Schultern mit ungefähr dem zweieinhalbfachen Körpergewicht belasten. Dabei haben die meisten von uns nicht die Kraft – die nur eine kleine Komponente beim Sport ist – diesen Belastungen zu widerstehen. Dem gegenüber steht nun die Vorstellung, dass nur die Profisportler richtig trainieren. Aber das stimmt nicht.

 

3. Trainiere wie ein Profisportler

Ein Profisportler geht bewusst ein gesundheitliches Risiko ein, um mehr Chancen auf Medaillen und Geld zu haben. Aber der Breitensportler kann diese Leistungsspitze genauso erreichen. Aus meiner Sicht sollte jeder auf dem Niveau eines Profisportlers trainieren.

Nur sind Gesundheitssportler nicht dem Druck und den gesundheitlichen Risikofaktoren des Profisports ausgesetzt. Und nur darin sehe ich eine langfristige gesundheitliche Prävention.

Man sollte immer an sein persönliches Limit gehen, aber die Umsetzung in der Praxis ist oft schwierig.

 

Bodyforming in Fitnessstudios ist keine „echte Fitness“

Geh an dein Limit“ ist das Motto zahlreicher Fitnessstudios. Natürlich ist ein schön geformter Body das Ergebnis von regelmäßigem Training im Fitnessstudio und auf jeden Fall besser als nicht zu trainieren. Aber die Vorstellung, danach fit und gesund zu sein, ist eine Illusion.

Auch wenn es eine Gefühlsfrage ist, wie fit man sich fühlt.

 

4. Langfristiges Gesundheitspotenzial von „echter Fitness“

Der/die klassische Büroangestellte:r ist nicht dafür geeignet, um beispielsweise eine Skitour am Wochenende zu machen. Denn darauf ist der Körper nicht vorbereitet! Trotzdem macht man es, weil es befreiend ist, Spaß macht und die Fitness steigert. Dennoch ist das Risiko, einen gesundheitlichen Schaden davonzutragen, höher als der Benefit, den man daraus zieht.

Hier liegt ein großes Problem im Bereich der Gesundheitsprävention vor. Denn es ist schwierig, ein richtiges Bild von „Fitness“ zu vermitteln.

 

5. Körperliche Überlastungen vermeiden

Durch ein entsprechendes Aufbautraining, das auf ein spezifisches Ziel vorbereitet, kann man das Risiko von körperlichen Überlastungen eindämmen. Dabei geht es nicht um reines Kraft- oder Ausdauertraining.

Wichtig beim Aufbautraining ist vor allem die passende Mischung aus verschiedenen Teilbereichen.

Generell müsste die körperliche Leistungsfähigkeit generell einen viel höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft bekommen. Medial vermitteln wir uns gegenseitig, dass unser jetziges Fitnesstraining ausreicht.

Wir müssen nur das konsumieren, was der Fitnessmarkt zu bieten hat. Und das ist der Verkauf einer großen Lüge, auch wenn der Aufwand für ein spezifisches Training groß ist und wir ab und zu unseren inneren Schweinehund überwinden müssen.

Du hast Interesse an einer Fitnessberatung oder einem individuellen Personaltraining. Dann kannst du dich hier über mich informieren.

Dein Lukas Steiner

fotocredits: (c) langstrup, stock.adobe.com

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