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Neuere Studien belegen: Vitamin D3, Vitamin C sowie Zink sind essentiell für die Abwehrkräfte.

Spätestens seit sich Covid-19 Anfang 2020 weltweit so schnell verbreitet hat, ist die Wichtigkeit starker Abwehrkräfte ein Dauerthema. Es gibt zahlreiche Berichte dazu, wie man das Immunsystem unterstützen kann. Doch was stimmt nun? Bei den vielen Informationen ist es schwierig den Überblick zu behalten. In diesem Artikel möchte ich aufzeigen, warum die Vitamine D3 und C sowie Zink essentiell wichtig für Ihr Immunsystem sind.

 

Vitamin-D-Spiegel ist essentiell für die Abwehrkräfte

Seit vielen Jahren weisen Ärzte und Ernährungswissenschaftler auf die enorme Bedeutung von Vitamin D3 auf unsere Abwehrkräfte hin. Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt in den dunklen Monaten die Einnahme von Vitamin D3 zur Nahrungsergänzung. Doch warum spielt Vitamin D3 eine so wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern?

 

Krankheitsanfälliger durch Mangel an Vitamin D3

Wann gibt es die meisten Grippeerkrankungen? Genau dann, wenn unser Blut-Vitamin D3-Spiegel im Keller ist. Der Mensch kann Vitamin D3 im Sommer unter optimalen Bedingungen selbst bilden. In den dunkleren Monaten mit weniger Sonnenstunden reicht die Sonneneinstrahlung in unseren Breitengraden jedoch nicht aus um ausreichend Vitamin D3 zu bilden. Doch hat der Vitamin-D3-Blutspiegel auch einen Einfluss auf grippale Infekte?

Speziell für Covid-19-Erkrankungen galten Vorerkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, starkes Übergewicht und Bluthochdruck als Risikofaktoren. Inzwischen weiß man, dass diese Erkrankungen oft mit einem Vitamin-D-Mangel verbunden sind.

Ein geringer Vitamin-D3-Spiegel im Blut kann Ursache für die oben genannten Erkrankungen sein beziehungsweise deren Entstehen begünstigen. Eine neue Studie der Universität Hohenheim Stuttgart zeigt, dass der Vitamin D3 Spiegel auch Konsequenzen für den Verlauf von Grippe, Erkältungen sowie der Covid-19-Erkrankung hat.

 

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Warum werden ältere Menschen leichter krank?

Insbesondere ältere Menschen zählen zur Risikogruppe für Covid- oder andere Grippe-Erkrankungen. Ebenso Menschen, die sich selten im Freien aufhalten – in Zeiten von vermehrter Homeoffice-Tätigkeit lässt dies aufhorchen. Häufig liegt auch bei Ihnen ein Vitamin-D-Mangel vor.

Die wichtigste natürliche Vitamin-D-Quelle für den Menschen ist die Bildung des Vitamins in der Haut durch das Sonnenlicht in den Sommermonaten. Daher wird Vitamin D3 auch oft als Sonnenvitamin bezeichnet. Doch im fortgeschrittenen Alter und bei adipösen Personen funktioniert die körpereigene Vitamin-D-Produktion nur noch eingeschränkt. In den dunklen Monaten können Monaten können auch gesunde Menschen in Mittel- und Noreuropa meist nicht ausreichend Vitamin D3 selbst produzieren.

Für die Erkenntnisse im Zusammenhang mit dem Vitamin-Mangel hat Ernährungsmediziner Hans-Konrad Biesalski von der Universität Hohenheim in Stuttgart 30 Studien ausgewertet – und ein Vitamin-D-Defizit als möglichen Indikator für den Schweregrad und die Mortalität bei einer Covid-19-Erkrankung ausgemacht, so der Informationsdienst Wissenschaft (IDW).

 

Den Vitamin-D-Spiegel beachten

Die Vitamin-D-Versorgung kann selbst den Verlauf von Erkrankung beeinflussen. Denn dieses Vitamin sorgt für die Balance des Immunsystems und spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Entzündungsprozessen im Körper. Das Coronavirus befällt eine wichtige Schaltstelle in der Regulation.

So halten sich pro-entzündliche und anti-entzündliche Prozesse nicht mehr die Waage, so Professor Biesalski in der Pressemitteilung der Uni. Das System gerate durcheinander – und zwar besonders dann, wenn gleichzeitig ein Vitamin-D-Mangel im Blut besteht.

Die Balance zwischen pro- und anti-entzündlichen Prozessen würde sich durch einen Mangel an Vitamin D3 zusätzlich zugunsten der pro-entzündlichen Prozesse verschieben. Diese können dann erst richtig Fahrt aufnehmen. Experten empfehlen daher, unbedingt den Vitamin-D-Spiegel im Auge zu behalten. Der Vitamin D3 Spiegel kann über ein Blutbild beim Hausarzt kontrolliert werden. Dies ist, trotz einem langen und sonnigen Spätsommer, auch durchaus schon zu Beginn des Herbstes, spätestens jedoch im Oktober sinnvoll.

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Sinnvolle Nahrungsergänzung mit Vitamin D3

Vitamin D3 ist in Lebensmitteln kaum enthalten, daher ist eine Einnahme als Nahrungsergänzungsmittel besonders in den dunklen und kalten Monaten notwendig. Viele Präparate auf dem Markt sind billig produziert und enthalten ausschließlich synthetisches Vitamin D3. Eine Einnahme solcher Mittel wird also kaum den gewünschten Effekt haben.

Empfehlenswert sind hingegen die Vitamin D3 Tropfen der Firma Quintessence. Das Vitamin D3 wird natürlich hergestellt und mit synergistischen Vitaminen und Vitalstoffen ergänzt. So ist beispielsweise die komplette Vitamin E-Familie sowie ätherische Öle und naturreines Sanddornöl enthalten. Die Einnahme in Tropfenform ist sehr einfach und kann bestens in eine gesunde und ausgewogene Ernährung integriert werden.

Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7276229/

 

Vitamin C kann Infektionen abwehren

Vitamin C ist wohl allseits bekannt und gilt als „das Supervitamin“ überhaupt. Zu Recht! Es kurbelt auf vielseitige Weise unser Immunsystem an, was wohl seine bekannteste Wirkung ist. Vitamin C unterstützt vor allem die angeborene Immunität. Das wahrscheinlich bekannteste Vitamin ist primär in der „Erstlinienabwehr“ gegen Bakterien und Viren von Bedeutung.

Vitamin C regt die Beweglichkeit und die Aktivität von weißen Blutkörperchen an. Diese sind dafür verantwortlich im Körper Viren und Bakterien abzutöten. Zusätzlich erhöht es die Vermehrung von Antikörpern, die für die Immunabwehr zuständig sind. Vitamin C stimuliert auch die Vermehrung von T-Lymphozyten, die infizierte Zellen eliminieren können. Darüber hinaus beseitigt Vitamin C freie Radikale, die während Entzündungsreaktionen bei Infektionen auftreten.

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Vitamin C ist notwendig für die Abwehrkräfte

Bester Beweis für die Notwendigkeit für die Abwehrkräfte: Bei akuten Infektionen kommt es zu einem Abfall des Vitamin-C-Spiegels im Blut um bis zu 50 Prozent. „Zu Beginn einer Virusinfektion sinkt die Vitamin-C-Konzentration sogar bis an die Skorbutgrenze“, heißt es in einem Artikel in der Zeitschrift „Natur & Heilen“ vom September 2019. Erhält der Körper dann zusätzlich Vitamin C durch die Nahrung oder als Nahrungsergänzungsmittel, kann die beginnende Grippe oder Erkältung in den meisten Fällen abgefangen werden.

Patienten mit akuten Virusinfektionen weisen übereinstimmend einen Mangel an Vitamin C auf. Die Menge an freien Radikalen ist bei Viralen Erkrankungen stark erhöht und die Zellen sind in ihrer Funktionstüchtigkeit beeinträchtigt.

Die orale Gabe von Vitamin C ist in der Lage freie Radikale im Körper und in den Zellen zu neutralisieren. Die Einnahme des Vitamin C sollte am besten über den Tag verteilt erfolgen, damit der Körper kontinuierlich mit dem Immun-Support versorgt wird. So können sich die Körperfunktionen normalisieren und ein natürlicher Heilungsprozess kann beginnen. Vitamin C sollte möglichst frühzeitig gegeben werden – am besten schon vorbeugend. Experten empfehlen ein bis drei Gramm Vitamin C pro Tag.

 

Die Notwendigkeit von Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitamin C

Diese Menge kann über die Nahrung kaum aufgenommen werden. Die Acerolakirsche zählt zu den Vitamin C reichsten Früchten weltweit und enthält gerade mal 1.300-1.700 mg Vitamin C pro 100 Gramm Frucht. Sie müssten also rund 200 Gramm erntefrische Acerolakirschen pro Tag essen um den Bedarf bei akuten Infektionen zu decken. Zitronen, die oft als Vitamin C Lieferant genannt werden, enthalten gerade mal 53 mg des Vitamins pro 100 Gramm. Folglich müssen Sie ungefähr 56 Zitronen essen, damit Sie auf die empfohlenen drei Gramm Vitamin C pro Tag kommen.

Zugegeben: Sauer macht lustig. Aber das wäre doch etwas zu viel, oder?

Daher empfiehlt sich bei den ersten Erkrankungssymptomen oder bestenfalls vorbeugend die Einnahme von Vitamin C als Nahrungsergänzungsmittel. Die Vitamin C 1000 Kapseln von Quintessence  beispielsweise enthalten 1 Gramm Vitamin C pro Tagesdosis. Sie sind sehr gut verträglich, da der Markenrohstoff Ester C verwendet wird. Das Vitamin C liegt gepuffert vor, so können auch Personen mit empfindlichen Magen bedenkenlos auf diese Kapseln zurückgreifen. Im Gegensatz zu anderen Produkten mit Ascorbinsäure, die den Magen belasten können. Die Bioverfügbarkeit der Vitamin C 1000 Kapseln wird durch eine natürliche Matrix aus Citrus-Bioflavonoiden aufgewertet. Sie unterstützen die Wirkung des Vitamin C.

Quelle: Effect of vitamin C on common cold: randomized controlled trial. European Journal of Clinical Nutrition 24 August 2005, doi: 10.1038/sj.ejcn.1602261.

 

Multitalent Zink reduziert Dauer und Schweregrad von Infektionen

Zink ist eines der wichtigsten essentiellen Spurenelemente für den Menschen. Essentiell werden Spurenelemente bezeichnet, die lebensnotwendig sind und daher täglich aufgenommen werden sollten. Zink spielt bei zahlreichen biochemischen Prozessen im Körper eine wichtige Rolle. Menschen haben im Schnitt zwei und vier Gramm Zink im Körper.

 

Rund 300 Enzyme enthalten Zink oder werden durch das Spurenelement aktiviert. Damit ist es unentbehrlich für die Aufrechterhaltung einer ganzen Reihe von Körperfunktionen. Auch viele Hormone brauchen Zink. Darüber hinaus spielt das Spurenelement bei der Zellteilung und dem Wachstum der Zellen eine wichtige Rolle. Deshalb ist ein Zinkmangel gerade in Geweben mit einer hohen Zellteilungsrate spürbar: etwa in der Haut, der Schleimhaut und dem Immunsystem.

 

Studien belegen: Zink kann Krankheiten vorbeugen

Zink ist in der Medizin besonders für seine abwehrsteigernde Wirkung bekannt. Deshalb wird es in Grippezeiten oft als Bestandteil von Kapseln gegen Infekte und zur Steigerung der Abwehrkraft angeboten. Denn Zink wirkt antiviral und steigert merklich die Produktion der verschiedenen Abwehrzellen. Zink erhöht nachweislich die Anzahl der Abwehrzellen und verbessert deren Aktivität. Eine Reihe von Abwehrzellen wie T-Helferzellen, T- und B-Lymphozyten und Makrophagen sind zinkabhängig.

Viele Untersuchen zeigen auch, dass ein Zinkmangel die Entstehung von Allergien und Autoimmunerkrankungen begünstigt sowie die Anfälligkeit für Infekte steigert.

Eine Metaanalyse von 15 klinischen Studien wies nach, dass eine Zinksubstitution Erkältungskrankheiten vorbeugen kann. Außerdem kann es die Krankheitsdauer und -schwere mildern. Wichtig ist, dass Zink bei Immunschwäche vorbeugend eingenommen wird (ca. 10-25 mg/Tag, je nach Ernährungsweise). Bei den geringsten Anzeichen eines Infektes sollte gleich zu Anfang höher dosiert werden. In den Studien hatten die Patienten 75 mg/Tag bekommen.

Die Cochrane Collaboration kam in einer Meta-Analyse kürzlich zu dem Ergebnis, dass die Einnahme von Zink in den ersten 24 Stunden Dauer und Schweregrad einer Infektion reduzieren kann.

Das Spurenelement Zink ist in einigen Lebensmitteln enthalten. Integrieren Sie beispielsweise Linsen, Weizenkleie oder auch Austern in Ihren Speiseplan. Der Zinkgehalt der Lebensmittel schwankt jedoch und ist abhängig von den Wachstums- und Produktionsbedingungen. Die Aufnahme von Zink im Körper wird außerdem durch Ballaststoffe, Eisen sowie Calcium in Verbindung mit Phytinsäure aus Getreide und Hülsenfrüchten gehemmt. Gerade Vegetarier und Veganer oder Personen, die viele Hülsenfrüchte essen haben daher einen bis zu 50% höheren Bedarf an Zink.

Zur Vorbeugung von Infekten sowie bei akuter Erkrankung empfiehlt es sich auf Nahrungsergänzungsmittel mit Zink zurückzugreifen. Die Zink Plus Kapseln von Quintessence enthalten 15 mg Zink pro Kapsel. Das Zink stammt aus drei verschiedenen Quellen. Die Rezeptur ist sinnvoll ergänzt mit drei Aminosäuren, die die Zinkaufnahme im Körper unterstützen.

Quelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/53373/Wie-Zink-das-Immunsystem-im-Zaum-haelt

 

Tun Sie, was Ihnen gut tut

In diesem Artikel habe ich Ihnen dargelegt warum gerade in den dunklen Monaten eine Ergänzung der Nahrung mit Vitaminen und Vitalstoffen, insbesondere Vitamin D3, Zink sowie Vitamin C, sinnvoll ist. Darüber hinaus gilt aber auch: wenn Sie sich wohl fühlen, werden Sie weniger krank. Der Einfluss der Stimmung und psychischen Konstitution auf das Immunsystem darf nicht unterschätzt werden. Ergänzen Sie Ihren Alltag also mit Tätigkeiten, die Ihnen Freude bereiten und unterstützen Sie ganz nebenbei Ihre Abwehrkräfte im Kampf gegen Infektionskrankheiten.

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5 einfache Dinge, die Ihnen gut tun

  1. Du bist, was Du isst. Diesen Spruch haben Sie sicher schon einmal gehört? Eine vielfältige und gesunde Ernährung gibt Ihrem Körper die Kraft und Energie, die er zur Abwehr von Krankheiten braucht. Kasteien Sie sich nicht selbst, achten Sie aber auf jeden Fall auf eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung. Außerdem bereitet gutes Essen auch gute Laune! Geteilte Freude ist doppelte Freude. Kochen Sie doch mit der Familie und Freunden.
  2. Gehen Sie möglichst täglich an die frische Luft! Bewegung tut Ihrem Körper gut und auch die Seele profitiert von Draußen-Zeit. Wenn das Wetter nicht mehr so freundlich ist, wappnen Sie sich mit Regenjacke, wasserabweisenden Schuhen, Mütze oder Schal. Ein kleiner Spaziergang nach der Arbeit oder ein „Kaffeeklatsch“ bei einem Spaziergang im Wald tun einfach gut.
  3. Warm-Kalte-Duschen: Duschen mit wechselnder Wasser-Temperatur sollen für das Immunsystem vorteilhaft sein. Was Sie aber vor allem bewirken: Sie fühlen sich danach frisch und starten energiegeladen in den Tag. Tipp: beenden Sie die Dusche mit kaltem Wasser, so wird Ihr Körper angeregt die körpereigene „Heizung“ anzuwerfen.
  4. Entspannung:Gönnen Sie sich Zeit für sich und Ruhe und Entspannung. Unser Alltag ist oft stark durchgeplant und wir hetzen von einem Termin zum Anderen. Das ist Stress für die Seele und den Körper. Der Abbau von Stress kostet Kraft, die für die Abwehr fehlt. Daher: nehmen Sie sich Auszeiten. Beispielsweise mit einer Tasse Tee und guter Musik, einem spannenden Buch oder einem Schaumbad bei Kerzenlicht.
  5. Kalter Mensch, kranker Mensch.
    Wenn wir frieren, sind wir anfälliger für Infekte. Daher achten Sie besonders in der kalten Jahreszeit auf gutes und warmes Schuhwerk und haben Sie vorsichtshalber immer eine Jacke und / oder einen Schal dabei. Ergänzend können regelmäßige Sauna-Gänge oder Sitzungen auf einer Infrarotmatte dazu beitragen die Körpertemperatur zu regulieren.

 

Ihr Wolfgang Spieß

fotocredits: (c) Joerg Rofeld, (c) photophonie, (c) Fotowerk, (c) ExQuisine – stock.adobe.com

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